Asunción: Nachdem diese Woche ein Senator der Frente Guasu anmahnte, dass eine Untersuchung der Messer Kommission über zwei Jahre ins Leere führte und gegen keinen ermittelt wurde, zückt plötzlich die Staatsanwaltschaft ein As aus dem Ärmel.
Nein, es wurde nicht die Person angeklagt, die Messer, während er auf der Flucht war, 600.000 US-Dollar zukommen ließ, denn das ist nicht strafbar, sondern der, der ihm auf der Flucht Obdach gab. Der Mann, der am weitesten von Cartes entfernt ist und dennoch unter den 17 Personen war, die die Kommission als verdächtig einstufte, ist der Brasilianer Roque Fabiano Silveira (56), ein bekannter Zigarettenmogul aus der Grenzregion zu Brasilien.
Während Dario Messer als Geldwäscher der Geldwäscher im Fall Lava Jato zu 13 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt wurde, klagten die Staatsanwälte Francisco Cabrera, Liliana Alcaráz, Osmar Legal und Jorge Arce gestern Roque Fabiano Silveira an, weil dieser ihm Protektion auf der Flucht gab. Über Monate ließ er Messer auf seiner Estancia in Saltos del Guairá leben. Seltsam ist nur, dass die Anklage erst jetzt zustande kommt, da der Fakt der Protektion auf seinem Grundstück schon mehr als ein Jahr bekannt ist, sich aber keiner genötigt sah zu handeln. Zudem bat die Staatsanwaltschaft nicht um Untersuchungshaft, womit schon aufgezeigt wird, wie wenig schwerwiegend die Anklage ist.
Wochenblatt / Staatsanwaltschaft











DerEulenspiegel
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