Metrobus kehrt zurück

Asunción: Noch vor drei Monaten hieß es aus dem Cartes Lager, dass das Projekt der Busverbindung in Asunción unmöglich durchzuführen sei und deswegen Alternativen gesucht werden. Heute jedoch soll im Senat der 212 Millionen US-Dollar Kredit bewilligt werden, der den Bau des elektrisch angetriebenen Metrobus erlaubt.

Im Vorfeld kam es von diversen Beobachter zu unterschiedlichen Aussagen, ob das Projekt über die Avenida Eusebio Ayala überhaupt durchführbar ist. Experten aus den USA und Japan sagten nein, andere wiederum ja. Mit etwas Kompromissbereitschaft und einer relativ geringen Geldmenge, über die die Regierung verfügt, scheint es zum elektrischen Metrobus keine Alternative zu geben.

Die zwei größten Tageszeitungen des Landes widersprachen sich in ihrer Berichtserstattung mehrmals was Vor- und Nachteile des Systems seien.

Fakt ist jedoch, dass durch die Einführung, die mit dem beschlossenem Kredit möglich ist, eine große Zeitersparnis auf dem Weg nach Asunción spürbar wird. Dass dies den Interessen der derzeit agierenden Busfahrer ein Hindernis ist scheint klar.

Bis zum Ende der Dienstzeit von Franco wurde das Projekt ehrgeizig verfolgt. Außer illegale Modifikationen was den Kredit betrifft der einzig und allein für den Metrobus abrufbar ist, kam jedoch dank der großen Opposition nichts zustande.

(Wochenblatt)

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