Missbrauch von Sozialhilfe in Independencia

Im Rahmen des Programms “Tekoporã“ sollen eigentlich Gelder für arme und kinderreiche Menschen fließen, die dazu dienen ihren Lebensunterhalt zu sichern oder zu verbessern. Die Realität schaut aber anders aus.

Gestern bekamen in etwa 700 Personen Geld aus dem Fond in der Stadtverwaltung der Kolonie Independencia, in Melgarejo, ausbezahlt. Die ersten Nutznießer verließen das Gebäude und kauften in den umliegenden Supermärkten Geschenke für ihre Verwandten oder Bekannten. Ein Ladenbesitzer sagte, eine Gitarre, die schon lange nicht verkauft worden konnte, sei ihm buchstäblich aus den Händen gerissen worden. Anderer berichteten von einem richtigen Kaufrausch von Luxusgütern, wie Wäsche, Schuhe, Handys und Kosmetikartikel.

Die Gelder, monatlich, betragen zwischen 200.000 Gs. und 400.000 Guaranies. Es gab schon im Vorfeld der Auszahlung Tumulte, weil viele junge Menschen in den Genuss des Zuschusses kamen und wirkliche Bedürftige anscheinend vernachlässigt wurden.

Nun soll, zumindest für nächsten Monat, eine Überprüfung der Personen durch Beamte aus der Stadtverwaltung erfolgen und deren Bedürftigkeit festgestellt werden.

Quelle: Radio Manduara

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3 Kommentare zu “Missbrauch von Sozialhilfe in Independencia

  1. Tja so ist dass!!
    Da meint nun der Sozialstaat er macht was gutes und unterstützt die sogenannten “ armen Leute “ und was passier.
    1. bekommen es viele die es net zu gut haben. Oder 2. es werden Sachen von denen gekauft die die Lebensumstände und besonders die der Kinder, nicht verbessern.
    Ja, ja wir kennen das auch bei uns in Deutschland. Da gibt es noch viel tollere Dinge. Aber Vorsicht / precaucion : NSA und CO liest mit und schnell wird man da zum Staatsfeind oder zum Rassisten abgestempelt.
    Aso dann denkt euch mal den Rest.

  2. Erich und Hans ihr spricht ein waren Wort.In Deutschland ist es nicht besser. Die die es brauchen bekommen es nicht und die anderen bekommen es in….. NSA und co. interssiert mich wenig,Wenn die was wollen sollen sie mal vorbeikommen zum Kaffeetrinken.Den Kuchen und Kaffe sie mitbringen, Erich Staatsfeind ist jeder der mal Nachdenkt,
    Rassisten gibt es auch nicht mehr.