Preise für Grundnahrungsmittel in Paraguay fast verdoppelt

Im Juni lag die Inflationsrate bei 0,3%, kumulativ bei 3% am Ende des ersten Halbjahres in Paraguay. Das gab die Zentralbank (BCP) bekannt. Die Preise für Produkte in dem Grundnahrungsmittelkorb haben sich in vielen Bereichen fast verdoppelt.

Vor allem beim Obst und Gemüse gab es einen deutlichen Anstieg, hier müssen die Verbraucher 40,5% mehr bezahlen, zum Beispiel wurden Paprika pro Kilo um 20,8% teurer, Kartoffeln stiegen um 11,6% und Käse um 9,1%. Andere Produkte oder Dienstleistungen stiegen ebenfalls deutlich, Eier verteuerten sich um 28,7%, Körperpflegemittel um 4,5% und Reinigungsmittel um 3,3%.

Warum wurde dieser Anstieg verzeichnet?

Der Bericht von der Zentralbank erklärt, dass im Bereich der Milchprodukte das kalte Wetter im letzten Monat schuld sei und dadurch die Produktion gesunken wäre. Bezüglich des Fleischsektors ging die größte Menge in den Export, nach Russland und Chile, die den besten Preis für paraguayisches Rindfleisch zahlen würden. Auch das Mehl geht vor allem in den Export nach Brasilien weil dort ein Mangel auftritt, das hat einen Anstieg im Inland ausgelöst, der sich auch auf andere Produkte aus dem Sektor auswirkt.

Wie schaut es mit der Mindestlohnerhöhung aus?

Betrachtet man die kumulierte Inflation seit der letzten Erhöhung des Mindestlohnes im März 2014 beträgt die Rate nun 8,5%. Somit fehlen nur noch 1,5% bis zur magischen 10% Marke damit eine Lohnanpassung erfolgen muss.

Quelle: Ultima Hora

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