Mit Futter angelockt: Hund aus fast 100 Meter Tiefe gerettet

Naranjito: Freiwillige Feuerwehrleute aus General Artigas und Naranjito konnten einen Hund bergen, der in einen 80 bis 90 Meter tiefen Brunnen gefallen war. Anscheinend verbrachte der Hund eine Woche in dem Schacht.

Nach mehreren Stunden wurde ein Hund gerettet, nachdem er in einen Brunnen mit einer Tiefe zwischen 80 und 90 Metern gefallen war. Die Feuerwehrmänner von General Artigas und Naranjito, Departement Itapúa, arbeiteten zusammen, um das Tier zu bergen.

Am Freitag begann der Rettungseinsatz. Schlechtes Wetter verhinderte jedoch, dass die Einsatzkräfte den Brunnen erreichen konnten. Erst gestern war dies der Fall. Jedoch stellten die Feuerwehrleute fest, dass der Schacht nur einen Durchmesser von 40 cm hatte. Aufgrund dessen konnte keiner in den Brunnen hinabsteigen.

Die Einsatzkräfte präparierten einen improvisierten Rettungskorb und platzierten darin Futter, um den Hund anzulocken. Nach Stunden der Bemühungen gelang es das Tier an die Oberfläche zu bringen. Der Hund soll eine Woche im Brunnen gefangen gewesen sein.

Wochenblatt / Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Mit Futter angelockt: Hund aus fast 100 Meter Tiefe gerettet

  1. da hatte der hund glück das es nicht soviel regnete und nicht ersoffen ist *sarkasmus zum wetter* anders gesagt der wauwau hatte mehr als nur 7 leben einer katze

  2. Wirklich schön zu lesen, dass sich Paraguayer so liebevoll für den armen Hund eingesetzt haben!!
    Danke dafür!

  3. Im ganzen Land gibt es tausende von Brunnen wo ungesichert im Gestruep oder in Aecker stehen meist von Campesinos wo weiterzogen und keiner deckt so ein todbringendes Loch zu oder besser fuellt es mit Erde. Menschen,Pferde, Schweine, Hunde, Katzen, Huehner und Wildtiere verlieren so qualvoll taeglich ihr Leben.

  4. Freue mich schon auf den Artikel auf Wochenblatt, worin zu entnehmen sein wird, dass auch hierzulande – wie in D.Ö.CH – die netten Polizisten, sonst eher als mit Gummischrott gegen halbwüchsige Demonstranten vorgehend bekannt, einer Entenfamilie über die Straße hilft.

  5. Bei 100 m tiefen Brunnen sollte doch ein technischer Ausbau vorligen, aber hier sieht man ja nur ein Loch in der Erde. Wer zum Teufel bohrt denn solche Brunnen?

    Schön, dass der Hund überleben konnte. Das arme Tier muss sicherlich sehr gelitten haben.