Kiew: Marcos Barrios (34) verkaufte früher Hähnchen in San Pedro, bevor er der ukrainischen Nationalgarde beitrat. Ein Jahr lang kämpfte er an der Front, wurde nach eigenen Angaben sechsmal ausgezeichnet und träumt heute davon, seine Erfahrungen als freiwilliger Feuerwehrmann in den Dienst Paraguays zu stellen.
Als Barrios beschloss, in die Ukraine zu reisen, glaubten nur wenige, dass er es ernst meinte. Er erinnert sich selbst daran, dass viele dachten, alles sei nur ein Scherz. Monate später kehrte er jedoch mit einer schwer zu erklärenden Geschichte nach Paraguay zurück: Er kämpfte ein Jahr lang im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erhielt sechs Auszeichnungen für seinen Einsatz und kehrte mit einer neuen Lebensaufgabe zurück.
Mit seinen 34 Jahren erklärt der aus Lima im Departement San Pedro stammende Mann, dass er sich einen Kindheitstraum erfüllt habe. „In meiner Kindheit wollte ich schon immer Soldat werden. Ich bin mit Stolz der Sohn einer Schneiderin und alleinerziehenden Mutter“, erzählte er im Interview. Bevor er eine Uniform trug, arbeitete er als Hähnchenverkäufer – bis ein Aufruf auf TikTok den Lauf seines Lebens komplett veränderte.
Nachdem er die körperlichen und psychologischen Tests bestanden hatte, erhielt er die für die Reise erforderlichen Dokumente. Seiner Darstellung zufolge erhielt er innerhalb von nur drei Tagen das Einladungsschreiben, das ihm die Einreise in das europäische Land ermöglichte. „In drei Tagen kam das vom Präsidenten unterzeichnete Einladungsschreiben, denn ohne das Einladungsschreiben kann man nicht ins Land einreisen“, erklärte er. Seine Entscheidung stand fest: „Ich schaffe es oder ich sterbe bei dem Versuch.“
In der Ukraine angekommen, erhielt er eine militärische Ausbildung und eine vollständige Ausrüstung, von Uniformen bis hin zu Waffen. Er stellte auch fest, dass er nicht der einzige Südamerikaner an der Front war. Wie er erklärte, überwogen unter den ausländischen Freiwilligen die Kolumbianer, die sogar eine wichtige Rolle bei der Koordinierung mehrerer Operationen spielten.
Die “Feuertaufe“ ließ nicht lange auf sich warten. Barrios erinnert sich, dass eine der ersten Missionen von einem Drohnenhinterhalt geprägt war, noch bevor sie das Ziel erreichten. „Ein Kolumbianer verlor ein Bein“, erinnerte er sich. Mitten im Angriff suchten er und ein weiterer Paraguayer Schutz hinter einem alten Haus, während sie das feindliche Feuer erwiderten. „Wenn ich aufgehört hätte zu schießen, wäre mir das Gleiche passiert wie ihnen“, sagte er.
Zu den Erfahrungen, die ihn am stärksten prägten, zählt er einen Einsatz zur Rückeroberung eines von russischen Streitkräften besetzten Krankenhauses. Sie verbrachten sechs Tage und sechs Nächte im Kampf, bis sie ihr Ziel erreichten. „Das Schwerste war, als ich zum ersten Mal an die Front kam. Wir brauchten sechs Tage und sechs Nächte, um ein Krankenhaus zurückzuerobern, und wir haben es geschafft“, berichtete er.
In dieser Zeit erhielt er auch eine Ausbildung in medizinischer Notfallversorgung – Erkenntnisse, die er heute als eine der wertvollsten Lehren aus dem Krieg betrachtet. Sein Wunsch ist es nun, freiwilliger Feuerwehrmann in Paraguay zu werden. Er ist überzeugt, dass die Feuerwehrleute diejenigen sind, die bei einer Tragödie als Erste eintreffen, und führt den Brand des Einkaufszentrums Ycuá Bolaños als Beispiel an, um zu erklären, warum er der Gemeinschaft weiterhin dienen möchte.
Barrios betonte zudem, dass er während seines Dienstes in der Ukraine sechsmal ausgezeichnet wurde. Er behauptet sogar, dass ihm die letzte Auszeichnung vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj übermittelt wurde – eine Anerkennung, die er als die höchste Ehre seiner Zeit bei der Nationalgarde betrachtet.
Während er seine Mission erfüllte, erlebte seine Familie einen ganz anderen Kampf. Seine Ehefrau Gloria Cabral räumte ein, dass weder sie noch Marcos’ Mutter ihn davon überzeugen konnten, von der Idee abzulassen. „Weder ich als Ehefrau noch seine Mutter konnten ihn daran hindern, in den Kampf zu ziehen. Es war eine völlig individuelle Entscheidung“, erklärte sie. Heute, zurück in Paraguay, versichert Barrios, dass er die getroffene Entscheidung nicht bereut und hofft, dass die im Krieg gesammelte Erfahrung ihm nun dabei helfen kann, Leben zu retten – dieses Mal fernab der Frontline.
Wochenblatt / Hoy
















Heinz1965
Der Mann ist ein psycho Wrack nach einem Jahr überleben im Krieg, er weiss es nur noch nicht
Albert Rotzbremsn
Wie immer müsste mich mein Papiland wieder mal in den Homoverein — diesmal in die Rollator-Waffengattung — zwinge.
Morgens den Gurk aus dem MatMag holen, tagsüber dreckisch machen und abends wieder zu putzen und ins MatMag stellen. Dabei Milliarden U$ an Steuertantiemen verbraten, nur weil die gemästeten, invasiven Staatscreationen wieder mal die Stammtischsäufer gegeneinander aufgewiegelt haben.
Bei diesem Prachtsexemplar kann man schreiben, der ist dahin, obwohl es nicht mal sein Papailand ist.
Persönlich ist mir mein Papiland so viel wert wie mein Klo, in welches ich jeden Morgen wasserlass.
Nun fragt sich Schöbeli natürlich, warum ist der dahin?
Offensichtlich hat er ein DikDok, Facebock und sonstig Lachanfall-aSocialMedia. Sonst hätte die Presse gar nicht Wind von seiner Verschleuderung von Steuergeldern und Umweltverschandelung erfahren.
Nun erwartet er natürlich, dass er stolz aufgrund seines Ganges mit hohlem Kreuz bewundert wird.
In wenigen Jahren wird er seinem Teddy den Kopf abbeissen.
Dann bekommt er wieder ein paar Klicks auf DikDok, Facebock und sonstig Lachanfall-aSocialMedia.
Und Besuch von gemästeten, invasiven Staatscreationen vom Tierschutz.
Hoffentlich bleiben seine Aussetzer beim Teddy, bevor es unschuldige Steuerzahler treffen wird.
Danke.
Albert Rotzbremsn
„Ich bin mit Stolz der Sohn einer Schneiderin und alleinerziehenden Mutter“, sagt der Mann.
Der soll sich mal an seinen Kopf fassen und sich fragen, war für Ängste seine Mutti ausgestanden hat.
Das ganze für ein paar Tausend US§ montatlich ist für andere ganz anders herausgekommen.
Die sitzen jetzt vor ihrem DikDok, Facebock und sonstig Lachanfall-aSocialMedia und veröffentlichen Videos darüber, wie sie das Leben momentan mit Protesen bewältigen und wie toll ihre sechs Staubfänger Staub einfangen.
Andere liegen jetzt in ihrem letzten Ruhemöbel (danke @wolfgang) und Mutti kommt ihn auf dem Friedhof auch mal besuchen.
Hähnchenbrater, ja genau, solche Typen werden von den Netten aus Politik-, Wirtschafts- und Militärfilz stetig und immerfort gesucht. Die werden wohl kaum ihre Kameraden aus dem Krater hieven müssen. Aber die Lorbeeren ernten.
Na, nach dem Krieg, dessen Beendung wir einzig solch Netten aus Politik-, Wirtschafts- und Militärfilz zu verdanken haben, muss der ganze Schutt und Asch wieder aufgepäppelt werden. Das schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern das Steuerbezahlvieh kann dann doppelt und dreifach duggen.
Aber ey, von jedem Brot, welches das Steuerbezahlvieh erwirtschaftet hat, bleibt nach Steuerabgabe mit der Hälfte ja noch genug übrig. Und für die Netten aus Politik-, Wirtschafts- und Militärfilz auch. Aber die können sich dann ja auch zwei oder drei Brote leisten.