Mit Saatbomben und dem Fahrrad gegen den Klimawandel

Asunción: Auf einer Reise von mehr als 350 Kilometern fährt eine Gruppe von Radfahrern vom Bahnhof in Asunción nach Encarnación. Ziel ist es, zu lehren, wie man Saatbomben herstellt, sie einsetzt und so dem Klimawandel entgegenwirkt.

Ein weiteres Ziel der Initiative ist die Aktivierung des längsten Radwegs in Südamerika.

Am Samstag, den 19. Oktober, um 07:00 Uhr, wird die Gruppe von Radfahrern vom Bahnhof in Asunción abfahren und Halt in Pirayú, Sapucai, Villarrica, Iturbe, Carmen del Paraná und Encarnación einlegen. An jedem der Punkte führen sie Workshops durch, um zu lehren, wie man Samenbomben herstellt und zwar organisiert von der Fundation Yvy Marane’y.

Juan Carlos Balmaceda, ein Mitglied der Stiftung, sagte, dass sie das Bewusstsein für die Bedeutung und die Notwendigkeit der Wiederaufforstung des Landes schärfen und demonstrieren wollen, wie einfach es ist, Samenbomben herzustellen, die vielen Gebieten des Landes Leben einhauchen können.

„Wir möchten zeigen, dass es einfache Methoden gibt, um die Auswirkungen des Klimawandels zu verringern, sodass die Bewohner die einheimischen Samen aus ihren Gebieten sammeln und selbst die Bälle herstellen“, fügte er hinzu. Saatbomben sind nichts anderes als Lehm, Kompost, Erde und Samen, die mithilfe des Ökosystems, in dem sie sich befinden, geworfen und zum Keimen gebracht werden können.

Yvy Marane’y führt seit mehreren Jahren viele solche ökologische Initiativen durch und dies ist eine davon. In diesem Sinne betonte Balmaceda auch, dass sie die Bewohner während der gesamten Tour interviewen werden, damit sie ihre Erfahrungen in Bezug auf den Klimawandel und die Auswirkungen auf jeden Ort mitteilen können.

Andererseits zielt diese Aktivität auch darauf ab, die Initiative des längsten Radwegs in Südamerika zu unterstützen und das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie wichtig es ist, die alten und verlassenen Gleise als Trasse für diejenigen zu nutzen, die das Fahrrad als Transportmittel vorziehen.

Die Aktivität wird von ROD Bicicletas unterstützt, einer nationalen Marke, die darauf abzielt, den städtischen Verkehr und die von ihm verursachten Umweltschäden zu überdenken.

Jeder, der ein Fahrrad hat und an der Tour teilnehmen will, kann mitmachen. Die Aktivität ist kostenlos, aber jeder Teilnehmer muss seine täglichen Ausgaben selbst übernehmen und Gegenstände wie ein Zelt und alles Notwendige mit sich führen, um die Nächte im Freien zu verbringen.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentare zu “Mit Saatbomben und dem Fahrrad gegen den Klimawandel

  1. Obertoll, bin schwer begeistert!!! da geschieht mal was, und es interessiert die jungen Leute, einfache Massnahme die aber wirkt. Stärkt auch das umweltbewusstsein, ich bin happy, sowas zu lesen! Nur das Wetter ist etwas unkuschlig momentan dafür?