Modenschau in Deutschland unter dem Motto “Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung“

Torgau: Der paraguayische Designer Fernando Bernardou präsentierte vergangenen Freitag, dem 22. September, im symbolträchtigen Schloss Hartenfelds die Modenschau “Modgration“ (Integration in die Mode). Ziel der Initiative war die Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung.

Der Designer, Inhaber der Marke Nardou Couture, leitet das Projekt “Modgration“ (Integration in die Mode), eine Modenschau in Kooperation mit der Stadt Torgau.

Der Paraguayer präsentierte seine Haute-Couture-Kollektion Prêt-à-Porter, an der 20 Models aus verschiedenen Ländern teilnahmen – Paraguay, Kuba, Kenia, Tunesien, Ukraine, Korea, Uganda, Dominikanische Republik, Bahamas, Deutschland – unter anderem.

Auf dem Laufsteg wurden Models in verschiedenen Hautfarben, Größe, Gewicht und vor allem unterschiedliche religiöse sowie kulturelle Hintergründe hervorgehoben. Ziel sei es gewesen, zu zeigen, dass Integration zwischen verschiedenen Kulturen tatsächlich möglich sei, so der Paraguayer.

„Die Hauptantriebskraft ist der Kampf gegen die weiterhin bestehende Diskriminierung und den Rassismus in Deutschland, daher ist dies auch eine Möglichkeit, diese Geißel vieler Ausländer sichtbar zu machen“, sagte Bernardou.

Er fügte an, dass Diskriminierung in dem europäischen Land vor allem ausländische Frauen erleiden: „Ich habe meinen Platz in Deutschland gefunden, aber es war nicht einfach. (Diskriminierung) ist mir noch nie passiert, aber wir müssen unsere Stimme für diejenigen erheben, die darunter leiden“.

Der Designer berichtete weiter, dass für die Show ein vielfältiges Casting aus Models und Menschen, die sich nicht dem Modeln widmen, zusammengestellt worden sei: „Wir wollen zeigen, dass es Integration in der Mode und auch in Deutschland gibt“.

Bernardou freute sich, mit der Stadt Torgau und an einem symbolträchtigen Ort wie Schloss Hartenfelds zusammenarbeiten zu können, die, wie in seinem Fall, dazu beitragen, die Vernetzung und Zusammenarbeit mit kulturellen Aktivitäten ausländischer Künstler in Deutschland zu fördern, zu festigen und weiterentwickeln möchten.

„Es war die wichtigste Gala meines Lebens“, sagt er.

Es sei darauf hingewiesen, dass Bernardou vor Monaten vom Nationalen Tourismussekretariat – Senatur – zum nationalen Tourismusbotschafter ernannt wurde.

Wochenblatt / Hoy

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