Mord im Chaco: 14-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

Bahia Negra: Ein 14-jähriger Teenager sitzt hinter Gittern, weil er der Hauptverdächtige eines Mordes vom vergangenen Samstag im Chaco sein soll.

der 14-jährige Jugendliche wurde von Polizeibeamten aus der Stadt Bahía Negra im Departement Alto Paraguay festgenommen. Er gilt als Tatverdächtiger in einem Mordfall, der sich am vergangenen frühen Samstagmorgen ereignete.

Während einer Party, die in der Gemeinde namens 14 de Mayo stattfand, kam es zu einer Schlägerei, die in einer Tragödie endete, da sie den Tod von Avilio Báez Escobar (30) zur Folge hatte, der eine tödliche Messerwunde erlitt.

Die Polizei wurde über einen Notruf über den Fall informiert und die Zeugen wiesen auf den Teenager als möglichen Täter hin, der nach Begehung des Verbrechens in ein Waldgebiet geflüchtet war. Sowohl der Verstorbene als auch der mutmaßliche Täter des Verbrechens gehörten der indigenen Gemeinschaft der Ishir an.

Zeugenaussagen zufolge soll der Streit nach einer Party in einem Privathaus begonnen haben. Die Beteiligten gingen dann zu einem anderen Ort wo die Auseinandersetzung, angeblich aus Eifersucht, ausartete und der Mord passierte.

Der Verstorbene war wegen vorsätzlicher Tötung, Drogenbesitz und anderen Straftaten vorbestraft.

Die Identität des Verdächtigen wird gemäß Artikel Nr. 29 des Kinder- und Jugendgesetzes nicht angegeben, der die Veröffentlichung von Daten verbietet, die die Identifizierung eines Minderjährigen als Opfer oder Täter ermöglichen.

Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

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7 Kommentare zu “Mord im Chaco: 14-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

  1. Zitat: “Der Verstorbene war wegen vorsätzlicher Tötung, Drogenbesitz und anderen Straftaten vorbestraft.”
    Welch Tragödie!
    In Deutschland sucht man händeringend nach solchen Fachkräften und hier werden sie einfach umgebracht.
    Warum hat Paraguay noch nie über den Export seiner Kriminellen nachgedacht?

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  2. Was mir wirklich sehr, sehr auffällt ist, wie sich in Paraguay die Kriminalität in den letzten 20 Jahren doch wirklich schlimm entwickelt hat. Wenn ich damals einen Blick in die Tageszeitungen warf, dann wurde darin ca. 1-2x in der Woche groß über einen Mordfall berichtet. Mord war eher die Ausnahme und wurde oftmals noch meist von Ausländern (vorwiegend Brasilianern) ausgeführt. Die Paraguayer war eher für die Kleinkriminalität, wie Taschendiebstähle und kleinere Einbrüche zuständig. Und heute? Eine furchtbare Entwicklung! Wie könnte man das Rad dieser Geschichte nur wieder zurück stellen? Paraguay war damals überwiegend ein beschauliches, friedliches Land, relativ wenig Straßenverkehr, Motorräder sah man sehr selten, teilweise waren auch Pferdefuhrwerke in den Städten unterwegs. niedrige Grundstückspreise und Mieten und sehr geringen Lebenshaltungskosten. Und Drogen, die Wurzel allen Überls, gab es natürlich auch keine! Nichts hat sich aus meiner Sicht zum Guten entwickelt. Schade um dieses Land und seine Bevölkerung! Ist das der Preis für den angeblichen Fortschritt?

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    1. Mit offenen Grenzen und “Ihr Kinderlein kommet” Politik bleibt es eben nicht lange ruhig und beschaulich. Wer hätte das gedacht? In der Usa und der EU sind das V Theorien.
      Wenn es früher Brasilianer, Argentinier, etc. waren, dann sind deren Kinder heute? Daher? Kennen wir das von wo? Vollkommen überraschend!

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  3. Eulenspiegel es wäre ein Wunder wenn überall auf der Welt Mord und Totschlag an der Tagesordnung ist…das ausgerechnet Py davon verschont bleibt. Das Rad der Zeit dreht sich leider nur noch in diese Richtung. Drogen ist eines unserer schlimmsten Übel. Internet das nächste. Jeder will alles was er dort sieht sofort ..in diesen bescheuerten Serien die hier Tag täglich 24 Std laufen wird der Bevölkerung auch eine reiche Welt vorgespielt…nur wer lebt hier schon so??? es werden Wünsche geweckt die sich keiner bei einem Mindestlohn erfüllen kann. Also muss das schnelle Geld her…das man durch Drogen usw am einfachsten verdienen kann. Die Zeiten des Ochsenkarren und der Kutsche sind hier schon lange vorbei …ich Frage mich oft wie die Leute sich die teuren Autos leisten können….

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  4. Gerichtsmediziner Aldo von Knoblauch

    Seid doch nicht so hart mit dem armen Drogensüchtigen. Die Justiz wird es nicht sein. Wenn ihr mal jemanden abmurkst, dann überlegt euch zuerst, was ihr sagen wollt: “Ich war nüchtern” – dann bekommst 20 Jahre Zuchthaus. “Ich war stock besoffen” – dann bekommst eine Zelle, um deinen Rausch auszuschlafen. Dann kannst wieder nach Hause.

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