Mordverdächtige flieht aus Polizeirevier und lässt ihr Baby zurück

Asunción: Eine Frau, die wegen vorsätzlichen Mordes angeklagt und in der 17. Polizeistation inhaftiert war, floh während eines Stromausfalls und ließ ihren Sohn von nur einem Jahr einfach zurück.

Es handelt sich bei der Frau um Bernarda Benítez Brítez, 37, die seit dem 23. Januar wegen einem Mordfall in der 17. Polizeistation für Frauen inhaftiert war, wo sie laut Richter Elvio Ovelar zehn Tage bleiben sollte.

Nach Angaben der Kommissarin Martina Trinidad, Leiterin des Reviers, habe die Frau einen Stromausfall zur Flucht ausgenutzt. „Aus Gründen der Menschlichkeit und in Anwesenheit des Babys beschlossen die Beamten, sie auf die Terrasse an der Rückseite der Polizeistation zu bringen“, sagte Trinidad. Dort rannte die Frau weg und ließ ihr kleines Baby zurück.

Trinidad erklärte weiter, es sei immer noch nicht klar ist, wie der Vorfall habe passieren können, weil an der Terrasse ein Zaun vorhanden sei. Sie gab jedoch zu, dass die Frau offensichtlich eine “Schwachstelle der Beamten“ ausgenutzt habe, die zu dieser Zeit im Einsatz gewesen seien.

Das Baby wurde einige Zeit von Polizeibeamten betreut und kam dann in ein Kinderheim.

In Bezug auf Benítez sagte Trinidad, dass sie derzeit auf ihre Festnahme abzielen, indem sie die Überwachung von Orten verstärken, an denen sie sich vor ihrer Verhaftung aufgehalten habe.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Mordverdächtige flieht aus Polizeirevier und lässt ihr Baby zurück

  1. Richtig. Aus Gründen der Menschlichkeit, Alle Macht der Unterwelt. Wer biologisch logisch denkt, hätte schon vorher daran gedacht und nicht so gehandelt und ergo dessen wäre es nicht passiert. Jetzt wundern wir uns dann wieso die Kriminalität immer ärger wird, wieso man keine Grenze schützen kann etc. Selbst wenn Polizisten, Soldaten wirklich motiviert sind, wie sollen sie denn mit Palmwedel bewaffnet gegen das organisierte Verbrechen ankommen? Die typische Systemkrankheit der westlichen Werte Welt, weil die Gesetze nämlich auch schon so gemacht werden.