Encarnación: Ein Nachmittag, der eigentlich der Erholung und dem Kontakt mit der Natur dienen sollte, endete in Angst und Schrecken für eine Familie im Sektor “Paseo de los Teros“ an der Costanera der Hauptstadt von Itapúa.
Laut einer Bürgerbeschwerde war die Familie mit ihrem Deutschen Schäferhund, Klappstühlen und ihrem traditionellen Tereré an den Ort gekommen, um die frische Luft an einem der beliebtesten Plätze für Familien zu genießen. Die Ruhe wurde jedoch abrupt unterbrochen, als ein Pitbull auftauchte – ohne Leine und ohne sichtbare Aufsicht durch einen Erwachsenen.
Dem Bericht zufolge lief das Tier direkt auf die Gruppe zu, knurrte und zeigte ein aggressives Verhalten. Angst machte sich breit, besonders da sich an diesem Ort normalerweise viele Kinder und andere Haustiere aufhalten. „Wir wussten nicht, was passieren könnte“, äußerten die Betroffenen.
Angesichts der bedrohlichen Situation gab die Familie an, sich mit ihrem Welpen schnell in ihr Fahrzeug geflüchtet zu haben. Aus Angst vor einem Angriff ließen sie sogar ihre persönlichen Gegenstände zurück.
Anwohner der Gegend wiesen darauf hin, dass dies nicht das erste Mal sei, dass derselbe Hund bei Passanten für Besorgnis sorgt.
Die Beschwerdeführer drückten ihre Empörung aus und erinnerten daran, dass es bereits früher Vorfälle mit nicht ausreichend kontrollierten Hunden gab. Sie betonten, dass die Verantwortung allein bei den Besitzern liege.
Die Costanera ist ein öffentlicher Raum, der der Freizeitgestaltung und familiären Begegnungen gewidmet ist. Daher beharrte die Familie auf der Notwendigkeit, Hunde an der Leine zu führen und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.
„Heute war es unser Schrecken, morgen könnte es eine Tragödie sein“, warnten sie und forderten mehr bürgerliches Bewusstsein sowie strengere Kontrollen durch die Behörden. Die Anzeige soll zum Nachdenken anregen und verhindern, dass ein Moment der Erholung in einer traurigen Nachricht endet.
Wochenblatt / Mas Encarnación















