Münchner aus Valle Pucú wurde immer noch nicht beerdigt

Areguá: Der 55-jährige Deutsche, der am 13.01.2013 in seinem Haus im Stadtteil Valle Pucú tot aufgefunden wurde, ist immer noch nicht beerdigt worden. Eine von der Staatsanwaltschaft begonnene Ermittlung blieb bis dato ohne Resultat. Jedoch wurde der Leichnam noch nicht zur Beerdigung freigegeben.

Vor 18 Monaten verschwand er spurlos aus Deutschland und suchte sich eine neue Heimat. Erst nach seinem Ableben erfuhren seine Ex-Frau, Schwester und seine zwei Kinder durch die Deutsche Botschaft von seinem Aufenthaltsort. Während in Paraguay die Beisetzung hinausgezögert wird, findet in München demnächst eine Trauerfeier der Angehörigen statt.

Nach dem Auffinden des Deutschen ging man zuerst von Herzinfarkt aus. Einen Richtungswechsel und somit eine Start von Ermittlungen brachten jedoch Vermutungen von Bekannten. Demnach soll seine Lebensgefährtin für seinen Tod verantwortlich sein. Inwiefern die Deutsche Botschaft in Asunción mit einer Beschleunigung der Untersuchungen behilflich sein kann ist derzeit unklar.

(Wochenblatt)

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

8 Kommentare zu “Münchner aus Valle Pucú wurde immer noch nicht beerdigt

  1. Die Botschaft ist hir bei gar nicht behilflich ausser villeicht zur Überführung.
    Andere warten auf die freigabe eines Leichnahms 7-8 Monate nur mal als info.

  2. Die Botschaft macht hier absolut nichts.
    Ist wertlos und hilfslos für Deutschen. Sie ist nur Zuschauer…ausser wenn sie selbst betroffen ist (Knöllchen usw.).

  3. @ Jean Paul

    Als BELGIER kannst du das gar nicht wissen. Zudem solltest du dich um die Mängel deiner eigenen Botschaft kümmern.

    1. Heribert scheinst ja noch ein echter Deutschland Verteiduger zu sein. Ich bin kein Belgier sondern URDEUTSCHER und muss ihm einfach nur recht geben. Deutsche sind für Deutschland der Regierung öffentliche Behörden und andere Abzockervereine nur dann interessant wenn sie Ihre deutschen Bürger abziehen und legal ausrauben können. Wenn es was zu verteilen gibt waren die Deutschen seit jahren die jenigen die hinten angestanden haben. Jeder Eingewanderte angebl Deutsche aus Russland (Russlanddeutsche) hatte mehr vorteil bei Bauvorhaben oder sonstigen hilfestellungen als ein wirklicher Deutscher. Denke du solltes mal anfangen dich mit realitäten auseinander zu setzen und nicht mit dem Deutschland wie es 1970 bis ca 1985 war. Wo man noch stolz auf seine Nation sein konnte!!!!!!

  4. Sind nicht alle Botschaften gleich ???
    So wenig Hilfe wie moeglich geben…leider…

    Uebrigens…ins Visier ist nicht seine momentane Partnerin geraten sondern seine EX Lebensgefaehrtin!
    Ich kannte Ihn und kenne seine Partnerin!

    1. Nein, Peter, nicht alle Botschaften sind gleich.
      Ich hatte mal ein Problem, rief die Botschaft an, wurde auf den nächsten Tag bestellt, und konnte mein Anliegen mit dem Botschafter besprechen. Dabei war auch der Rechtsanwalt der Botschaft, um an Ort und Stelle sofort rechtliche Auskünfte geben zu können.
      Scheint aber System zu haben: in meiner Heimat zahle ich wesentlich weniger Steuern wie in Deutschland, und habe zudem viel mehr politische Rechte.
      Ich bin Schweizer.
      Hat wohl schon einen Grund, dass jährlich rund 20.000 junge, qualifizierte Deutsche in die Schweiz auswandern.

  5. Wohl wieder so ein armes deutsches Scheidungsopfer, was aus Deutschland flüchten musste um der feministischen und staatlichen Ausbeutung zu entfliehen.

    Weil es dem deutschen Staat nur um die eigene finanzielle Besserstellung geht, müssen deutsche Männer immer wieder büssen. Frauen können sich alles erlauben, aber der Mann soll zahlen.

    Mein Beileid gilt den Angehörigen und den Kindern.

  6. Also, wenn ich dies hier alles so lese…. traurig, traurig. Anscheinend müssen die Deutschen, die sich nicht benehmen können, und um sich ihrer Verantwortung zu entziehen, tatsächlich in ein Land wie Paraguay flüchten. Zu Siggi will ich nur sagen: Kein Scheidungsopfer, sondern ein Opfer verschiedenster Lebensumstände…. und was ist mit den plötzlich zurückgelassenen Kindern? Sind die nicht auch Opfer? Und zwar auch geprägt fürs Leben?
    Und zu Peter will ich noch sagen: Du scheinst den „Toten“ ja super gekannt zu haben… nur große Klappe und nichts dahinter. Die Ex-Lebensgefährtin wurde hier in Deutschland ebenfalls zurückgelassen, mit nem großen Scherbenhaufen und ist gar nicht mehr in der Lage, sich zu „rächen“ – abgesehen davon, dass wir alle hier in Deutschland nicht wußten, wo sich der „Verschwundene“ aufhält…. Geht arbeiten, dann habt Ihr nicht so viel Zeit, irre Spekulationen und böse Vermutungen in die Welt zu setzen!
    Die Ex-Ehefrau und Mutter der zurückgelassenen, sehr traurig und schockierten Kinder