Encarnación: Der Busbahnhof in der Hauptstadt von Itapúa, der als zentraler Knotenpunkt der Metropole und des lokalen Tourismus gilt, soll im Rahmen eines von Kandidat Carlos Pereira vorangetriebenen Projekts modernisiert werden.
Nach mehr als 55 Betriebsjahren weist die Infrastruktur einen veralteten Zustand auf, der sowohl Arbeiter und Händler als auch Besucher beeinträchtigt. Daher ist eine umfassende Neugestaltung und Funktionserweiterung geplant.
Laut Pereira sieht die Initiative vor, sowohl das Gebäude als auch dessen Umgebung zu verbessern. Es sollen attraktive Geschäftsflächen, Food-Courts sowie geordnete, hygienische Servicebereiche mit Qualitätsstandards geschaffen werden. „Wenn wir die Hauptstadt des Tourismus sind, können wir nicht zulassen, dass dies der erste Eindruck ist, den ein Besucher mitnimmt“, erklärte er und betonte die Wichtigkeit, das Verkaufspersonal zu professionalisieren und die Lebensmittelsicherheit zu garantieren.
Das Projekt sieht vor, den Busbahnhof an seinem zentralen Standort beizubehalten, zumindest bis Umgehungsstraßen und ein Terminal für den Fernverkehr realisiert sind. Bis dahin soll die aktuelle Anlage als Knotenpunkt für den Stadt- und Vorortverkehr fungieren. Zudem wird erwartet, dass die Modernisierung die wirtschaftliche Dynamik in der Zone ankurbelt und die Bürger dazu ermutigt, die dortigen Dienstleistungen wieder verstärkt zu nutzen.
Pereira hob hervor, dass eine Verlegung des Busbahnhofs zwar in der Vergangenheit diskutiert wurde, diese Option jedoch in den nächsten fünf bis acht Jahren nicht realisierbar sei. Daher liege der unmittelbare Fokus auf Investitionen, funktionaler Umgestaltung und einer ansprechenden Präsentation, um den Nutzern Sicherheit, Komfort und Effizienz zu bieten und das Image von Encarnación als moderne Touristenstadt zu stärken.
Wochenblatt / Itapúa Noticias / Beitragsbild Archiv















