Nach 7 Jahren Fährverbindung wieder reaktiviert

Encarnación: Die Überquerung des Paraná-Flusses mit einer Fähre zwischen den Häfen der Gemeinden Mayor Otaño im Departement Itapúa in Paraguay und Eldorado in der argentinischen Provinz Misiones wird nach sieben Jahren Inaktivität wiederhergestellt, heißt es in einer Mitteilung der argentinischen Marinepräfektur.

Der paraguayische Konsul in Puerto Iguazú, Rechtsanwalt Magno Álvarez, bestätigte das Vorhaben ebenfalls.

Er erklärte, dass diese Genehmigung auf dem Paraná-Fluss in diesem Grenzgebiet möglich gewesen sei, weil “die Häfen bereits dafür ausgelegt waren und die Fähre bis vor sieben Jahren in Betrieb war, als der Dienst aus technischen Gründen eingestellt wurde und niemand jemals die Verantwortung für die Reaktivierung übernahm“.

Nun wurde der Tausch des Schleppers zugunsten von Leonardo Salvador Morínigo González, als Eigner der Fähre “Interior“ mit der Registriernummer 552, genehmigt, der anstelle des Schleppers “Dr. Jorge M“ zuvor den Betrieb durchgeführt hatte.

Die Fähre ist für 10 leichte Fahrzeuge plus Passagiere ausgelegt. Das Startdatum der Operation, die Häufigkeit, die Zeiten und die Kosten der Überfahrt müssen gemäß den Beschlüssen der argentinischen Marinepräfektur noch festgelegt werden. Zuerst war es die paraguayische Handelsmarine, die eine Genehmigung erteilte und dann die gleiche Institution aus dem Nachbarland.

Die Genehmigung erfolgt im Rahmen des Abkommens über den grenzüberschreitenden Flusstransport von Personen, Fahrzeugen und Gütern zwischen Paraguay und Argentinien. „Das wird eine große Wirkung haben, denn Menschen, die nach Posadas wollen, können dies über Mayor Otaño/Eldorado durchführen und diejenigen, die aus verschiedenen Städten in Misiones kommen und nach Paraguay wollen, können dies über die Häfen auf der anderen Seite machen. Diese Fährverbindung wird sicherlich stark frequentiert, unter Berücksichtigung der langen Wartezeit am Grenzübergang Encarnación/Posadas“, erklärte Konsul Álvarez.

Er wies auch darauf hin, dass Handel und Tourismus zwischen beiden Ländern gestärkt werden und die argentinische Stadt eine Hauptstadt im Norden von Misiones sei, in der etwa 40.000 Paraguayer leben. Er erwähnte weiter, dass vor allem der Bürgermeister aus Mayor Otaño viel für die Wiederherstellung des Dienstes und der Bereitstellung des neuen Schleppers getan habe.

Wochenblatt / La Nación

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