Nachdem ein Richter einem Mörder Hausarrest erteilte, wird dieser erneut gesucht

Capiibary: Ein polizeiliches Komitee mit Untestützung der Staatsanwaltschaft durchsuchte ein Haus in der Kolonie 25 de Diciembre, nahe Capiibary, in der Provinz San Pedro. Die Beamten suchten nach Nelson Alfredo Escurra alias “weißes Schwein” welcher nach der Entscheidung eines Richters aus medizinischen Gründen mit Hausarrest begünstigt wurde. Der Mann hat zwei Strafen zu jeweils 25 Jahren sowie schwerer Raub in seiner Vorstrafenkartei. Er und einige Komplizen überfielen im April 1996 den Supermarkt María Cristina in Luque und erschossen dabei den Eigentümer sowie einen Wachmann.

Die Operation wurde angeführt von der Strafrichterin Lourdes Scura. Die Beamten stürmten das Haus und suchten nach dem Schwerverbrecher Nelson Alfredo Escurra, bekannt auch unter dem Name „Kure Blanco – weißes Schwein“.

In dem Haus, wurde Higinia Fariña de Alfonso, die Mutter von Juana Concepción Giménez, Lebensgefährtin des gesuchten Mannes, gefunden.

Die Frau signalisierte, dass beide Personen vor Weihnachten in ihr Haus kamen aber am vergangenen Donnerstag hielt ein Geländewagen des Anwaltes vor dem Haus, mit dem er zur medizinischen Untersuchung fahren wollte. Von da sei Nelson Alfredo Escurra niemals wiedergekehrt.

Die Polizei ist Escurra auf den Spuren, dem Mann, der mit Hausarrest aus „humanitären Gründen“ begünstigt wurde, wie es der Richter, Alberto Irala Aguilera, ausdrückte.

Um das Gefängnis zu verlassen, bot der gesuchte Mörder eine Sicherheit von 800 Millionen Guaranies (rund 144.000 Euro) an.

(Wochenblatt / Abc)

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