Nebel um Iturbe

Der Bürgermeister von Iturbe, Zone Guairá, Darío Cabral, sagte am Freitag letzter Woche gegenüber Pressevertretern, dass die Reaktivierung der Zuckerfabrik Iturbe immer noch unsicher sei, es gebe darüber eine “totale Stille“. Er bemerkte weiter, es finden zwar Bewegungen und Kontakte zwischen den Gläubigern und Inhabern statt, es fehle aber ein sich öffnendes Ventil damit Bewegungen in die Sache kommt.

Cabral sagte weiter, im Moment werden 15.000 Millionen Guaranies an staatlichen Beihilfen ausbezahlt, dies sei schon ein großer Fortschritt, jedoch muss auch intensiver darüber diskutiert werden, was mit den Schulden in Höhe von 80 Millionen US-Dollar der Fabrik passiert.

„Für uns, die Erzeuger, Kraftfahrer und Mitarbeiter ist es wichtig, dass die Fabrik wieder in Betrieb geht. Beim Besuch des Staatspräsidenten Horacio Cartes in unserer Zone wurde das Thema angeschnitten, er erklärte aber, der Gouverneur von Guairá solle sich darum bemühen, der Staat habe schon einmal eingegriffen, jetzt müssen auch vor Ort Maßnahmen ergriffen werden“, sagte Cabral.

Er fügte hinzu, dass es jetzt ganz “still“ um die Fabrik sei, aber es gebe ermunternde Zeichen, dass etwas im Hintergrund passiere. Einige Betroffene haben sich mit Anwälten getroffen und wollen weitere Klagen gegen die Inhaber von Iturbe initiieren. „Wir hoffen, dass die Regierung mit den Gläubigern Kontakt aufnimmt und Sondierungsgespräche führt”, sagte er.

„Es ist wichtig, Iturbe wieder zum Laufen zu bringen, wichtig für unsere Zone und vor allem wichtig für die Landwirte und alle anderen beschäftigten Personen im Bereich des Zuckerrohrsektors“, erklärte er abschließend.

Quelle: Ultima Hora

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