Nein, es war nicht das erste Mal!

Asunción: Anscheinend ist es in Deutschland Mode unter Zeitungsausträgern sich generell seiner Arbeit zu erleichtern. Dass diese Informationen nach Paraguay kommen verdankt das Wochenblatt seinem Namen.

In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Situationen, wo Bewohner eines Bereichs beim Spazierengehen feststellen mussten, dass jemand sich der Zeitungen entledigt hatte, bevor sie in einem Briefkasten landeten. Und immer wieder suchte man das Wochenblatt bei Facebook und schrieb uns deswegen an. Auch heute wieder hatte eine besorgte Bürgerin ihre Pflicht erkannt und wollte (unwissentlich in Paraguay) Bescheid sagen, was vorgefallen war.

Leider würdigt man in Deutschland nicht die Arbeit, die in der Erstellung einer solchen, eventuell auch kostenlosen Ausgabe einer Zeitung. In Paraguay war den Herausgebern des Wochenblattes seit Anfang an wichtig zu mehr Personen vordringen, als zu denen, die sich eine Zeitung liefern lassen können. Aus diesem Grund sind wir seit 10 Jahren jeden Tag da, aber eben nur online.

Wochenblatt / Facebook

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8 Kommentare zu “Nein, es war nicht das erste Mal!

  1. Auch das ist gang und gäbe hier. und zwar schon etliche Jahre. Ok nicht die Zeitungen, sondern die Rechnungen sind interessant die genauso irgend wo verschwinden, weil der ” Bote” keine Lust hat diese, bei Regen, zu warm, zu kalt usw. zu zustellen, Habe mein Geld kassiert, und ab damit in die nächste dunkle Ecke.

    1. Eine besorgte Bürgerin aus Deutschland hat das Wochenblatt in Paraguay kontaktiert, um ihren Fund zu melden, nämlich die Printausgabe des Wochenblattes. 🙂
      Wie wird die Redaktion nun weiter vorgehen? Wird eine Komision gebildet, die nach Deutschland reist, um die Sache zu klären?
      Es sollte ein Mülverbrennungsspezialist mitfliegen, der weiß, wie man die Sauerei am besten los wird. Ich dachte da an jemanden, der schnell einen Ofen mauern kann.

    2. Quer-Feld-Ein-Veranstaltung

      Mit “Rechnungen” meinst Du Deine Rechnung von deinem Betrieb?
      Persönlich bekomme ich auch keine Rechnungen. Nein, nicht weil ich Strom, Internet und Bier nicht bezahlen müsste, sondern weil sie mein Haus nicht finden. So habe ich mich zwischenzeitlich daran gewöhnt, auch ohne Rechnungen mittels Ref.-Nummern zu bezahlen. Klappt wunderbar, spätestens nach dem 3. Mal hinfahren haben sie Systema. Ich wohne ja auch nur in den Pampas “meiner” Stadt mit ca. 100.000 Einwohnern.
      Die Post stellt ja hierzulande keine Rechnungen zu, dafür fährt ein Angestellter eines jeden Betriebs aus, kostengünstig und effizient. Jop, wenn Regen, Kalt, Heiß, Telenovelas, ist es zu gefährlich auf hiesig 50 m Asphalt und einigen Kilometern Feldweg. Und an übrigen Tagen ist es auch gefährlich, trotz vieler Fahrstunden bei Papa, der noch nie ne Lernfahrstunde absolvieren konnte, trotzdem beide eine Zulassung für die täglich Quer-Feld-Ein-Veranstaltung haben. Ach ja, haben Sie schon vernommen, der Peat Preu, langjähriger Radfeldein-Weltmeister soll sich hier in Paraguay aufhalten und sich sauwohl fühlen?

  2. Ach was! Wer will heute schon jeden Tag eine Zeitung kaufen, durchblaettern und danach wegwerfen? Wieviele tausende Baeume hat man nicht schon verschont durch online Ausgaben der Zeitungen!
    Umweltschonend und wer will die Artikel schon von voriger Woche lesen? Alter Kaffee. Ansonsten kann man bei Tageszeitungen nicht Kommentieren was man ja wunderbar bei online Zeitungen kann.
    Die online Zeitung ist eine win-win Situation fuer den Leser, die Umwelt und Interkommunikation zwischen Leser und Herausgeber. Vor allem ist die Umwelt der groesste Gewinner der virtualisierung der Zeitungswelt.
    Weltweit sind alle physische Zeitungen im Niedergang. Investigativer Journalismus ist nirgends mehr gefragt bzw kann sich keine Zeitung mehr leisten wegen schrumpfender zahlender Leser und die Zeit einen Bombenartikel zu recherchieren und 6 Monate spaeter zu veroeffentlichen hat schlichtweg keine Zeitung mehr. Copy&Paste is the new way to go.
    Zudem wirkt die Schnelligkeit der Information heute so dass die Leute geimpft wurden gegen Skandale so dass niemand sich um Skandale mehr aufregt. Daher eine “deep state” Story aufzudecken interessiert schlichtweg kein Schwein mehr und regt die Leute nicht mehr auf. Es ist so wie mit dem einen Bier mehr nach den 20 Bieren die man schon gekippt hat: das juckt sowieso niemand mehr und schlaegt nicht mehr zu Buche – denn mehr besoffen als besoffen geht nicht mehr. Und so agiert die Frequenz der Information auch.
    Physische Zeitung ist passe.

    1. Quer-Feld-Ein-Veranstaltung

      Die online Zeitung ist eine win-win Situation fuer … die Umwelt… das stimmt einerseits, wie Sie schreiben, müssen weniger Bäume gefällt werden, aber es stimmt nur bedingt, denn bedenken Sie, man muss für die Standorte der Rechenzentren Bäume fällen. Ok, stimmt, hier in Pargauy noch auf den Bäumen, aber kein Problem, man steigt halt herunter und fällt die Bäume, werden mit feuchtem Laub und anderen Brennbarem *hüstel angezündet und Strom daraus gewonnen, um die Rechenzentren trotzdem es vom staatlichen Energieversorger ANDE kein Strom hat zu betreiben. Hier werden die Stromgeneratoren aufgehängt, wo es noch Bäume hat und die Feuerchen darunter treiben dann die Gasturbinen an, man sollte dort aber nicht rauchen.
      Auch investigativer Journalismus ist sehr gefragt, nur die vom Wochenblatt sind eben schlau und lassen das durch Kommentarschreiber wie mich erledigen, 360 Tage pro Jahr vor Ort aus erster Hand. Stets zu Diensten.

  3. Der einzige wo sich an solchen Kommentaren freut, ist das Wochenblatt, denn so wird es rentabler, durch mehr Aufschaltungen der Werbungen.
    Das Wochenblatt hebe ich früher sehr viel gelesen, aber jetzt wird es einfältig, die Übersetzungen sehr schlecht, Nachrichten, die einem nicht wirklich interessieren. Dann kommen noch den ständigen dummen Kommentaren dazu. Es macht wirklich nicht mehr Spass das Wochenblatt zu lesen.
    Das ist natürlich meine Meinung, ich denke die den Tag mit Alkohol verbringen, wird das Wochenblatt und die selber geschrieben Kommentare noch ok sein. So kann man sich selber vernichten. Nach dem Motte; weniger kann mehr sein!

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