Wasser anstatt Dünger

Caaguazú: Die Bananenzüchter aus Tembiaporã im Departement Caaguazú waren überrascht über die vermeintlich schlechte Qualität des Düngers, den sie vom Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht (MAG) erhalten hatten.

Der Bananenproduzent Hugo Franco erwähnte, dass viele Landwirte sich beklagt hätten, dass angeblich die Kanister mit den Düngemitteln nur Wasser enthalten würden und keine Substanz, die für die Bananenpflanzen förderlich sei.

Er sagte weiter, dass nach den Erfahrungen der Landwirte die Eigenschaften der Flüssigkeit großen Verdacht erregen und sie die Durchführung von Laborstudien fordern.

Die Lieferung erfolgte im Rahmen des Programms zur Unterstützung des Anbaus von Bananen in der Region. Dem offiziellen Bericht zufolge hätte das MAG rund 1.900 Millionen Guaranies in den Kauf von Flüssigdünger investiert.

Die begünstigten Kleinbauern wiesen vom ersten Moment an auf die Farbe, den Geruch und die Konsistenz des Düngers hin. Sie vermuten, dass er sich mit Wasser vermischt hat.

Hugo Giménez, eine der wichtigsten Bananenproduzenten, gab auch an, dass das Produkt im Vergleich zu den in der Region vermarkteten Düngern auf den ersten Blick sehr verdünnt zu sein scheint. Die Landwirte aus dem Sektor schlagen vor, Laboranalysen durchzuführen, um die Qualität des gelieferten Produkts zu bestimmen.

Der Ingenieur Daniel Ortiz, Direktor für Agrikulturen vom MAG, sagte, dass die Düngemittel in Kanistern von fünf Litern angeliefert und versiegelt worden seien, sodass es sehr schwierig wäre, diese zu verfälschen.

Ortiz erklärte, dass es in der Region politische Probleme zwischen verschiedenen Erzeugergemeinschaften geben würde, weshalb nicht ausgeschlossen sei, dass dies der Hintergrund der Beschwerde ist. Er fügte an, dass die Situation dennoch dem Nationalen Dienst für Qualität, Pflanzen- und Saatgutgesundheit (Senave) mitgeteilt wurde, damit die entsprechende Überprüfung durchgeführt werde.

Wochenblatt / ABC Color / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Wasser anstatt Dünger

  1. GS zwei Milliarden für Dünger vom Steuerzahler, jä, arbeiten die denn nicht gewinnorientiert, so dass sie sich selber Dünger kaufen können? Ich hab das mal anders verstanden. Kommt halt auch noch darauf an, ob diese Siegel 64-Bit verschlüsselt waren, denn mit den Tausch GS-2-Mrd-Dünger gegen 2-Mill-Wasser kann man die Siegel zu fälschen sich schon leisten. Wie immer hierzulande, dilettantisch, keine Kontrolle, wird schon keiner merken, selbst wenn Wasser anstatt Bier hinstellst, sehr wahrscheinlich sogar sehr bewusst, muss mich falls was Wahres dran ist nicht Fragen, wer auf diese schaue Idee gekommen ist. Und das über Jahre.

  2. „Die Landwirte aus dem Sektor schlagen vor, Laboranalysen durchzuführen, um die Qualität des gelieferten Produkts zu bestimmen.“
    Den Dünger in ein Glas zu füllen und mal zu einem Labor zu fahren, ist natürlich schon zuviel verlangt.

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