Neue Ausschreibung für die Restaurierung von Yaguarón

Die Kommission zur Wiederherstellung der Kirche von Yaguarón fordert die Behörden vom Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) auf, eine neue Ausschreibung zur Restaurierung zu beginnen, nachdem das vorherige Unternehmen falsche Dokumente vorgelegt hatte, um den Zuschlag zu bekommen.

Das Konsortium C & C erhielt den Zuschlag für die Kirche San Buenaventura in Höhe von 12.000 Millionen Guaranies, im Oktober 2015 wurde es jedoch von den Arbeiten ausgeschlossen, nachdem die Nationale Direktion für öffentliche Beschaffung (DNCP) feststellte, dass gefälschte Dokumente eingereicht wurden. Das Unternehmen C & C reichte Beschwerde gegen den Ausschluss beim DNCP ein, der jedoch am 4. November 2015 abgelehnt wurde. Von dem Konsortium wurde dann noch eine zweite Klage beim Rechnungshof eingereicht, diese ist noch nicht entschieden.

Die Kommission zur Wiederherstellung von Yaguarón beschwert sich, dass durch den Stillstand der Restaurierung eine weitere Verschlechterung in der Bausubstanz entstanden sei. Das Unternehmen hätte die Sakristei verschlossen zurückgelassen, sodass eine Belüftung verhindert wurde und nun hätten dort Fledermäuse und Termiten Einzug gehalten, so ein Mitglied der Kommission, Daniel Pino. In einer Mitteilung wird nun der Minister vom MOPC, Ramon Jiménez Gaona, aufgefordert, eine neue Ausschreibung zu beginnen.

Die San Buenaventura Kirche ist ein bedeutendes architektonisch Werk des Barocks und wurde im sechzehnten Jahrhundert erbaut. Das Gebäude ist zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Quelle: ABC Color