Asunción: China kauft jahrelang den Plastik- und Papiermüll der Welt auf, zog sich dann aber aus dem Geschäft zurück. Jetzt sucht Paraguay neue Wege beim Müll, um ihn im Land zu recyceln.
Die Gilde der nachhaltigen Industrien versicherte, dass die Gesetzesvorlage, (im Senat schon genehmigt), die den Import von Sekundärrohstoffen und damit die Aufrechterhaltung der Kreislaufwirtschaft ermöglicht, den Verwertern von Kunststoffen, Pappe und Glas keine Arbeitsplätze wegnehme. „Die Position der Industrie- und Handelskammer von Paraguay besteht darin, die Einfuhr von festen Abfällen, die als gesundheits- und umweltgefährdend gelten, gemäß dem Basler Übereinkommen weiter einzuschränken. Was wir verlangen, ist der Import von Sekundärrohstoffen (die nicht aus der Natur gewonnen werden) wie Plastikflaschen, Glas, Pappe usw. Auf diese Weise wird die Kreislaufwirtschaft angeregt und Arbeitsquellen in Unternehmen geschaffen, die recycelte Materialien für den Export verarbeiten“, sagte Giampiero Musso.
Er erklärte, dass das Gesetz 3956/09 über die “integrale Entsorgung fester Abfälle“ in seinem Artikel 27 festlegt, dass “der Import fester Abfälle nur dann streng verboten ist, wenn dies gesetzlich in Ausnahmefällen zulässig ist“. Die erwähnte Gewerkschaft fördert das Projekt, das den erwähnten Artikel modifiziert, da sie getrennte Materialien importieren muss, die nicht als gefährliche Materialien eingestuft sind.
Die Fundation Paraguay SOS betonte in einer Erklärung, dass sie gegen das Projekt sind, das in der Abgeordnetenkammer behandelt werden soll. Sie wiesen darauf hin, dass für den Import von Müll, der sich nachteilig auf die Recyclingbranche auswirken kann, nach Möglichkeiten gesucht werden muss, um den Anteil der Wiederverwendung an den im Land anfallenden Abfällen zu erhöhen. Die NGO forderte die Ablehnung dieses Gesetzesprojekt.
Wochenblatt / ABC Color











Naoh, Amoukar und Gaw
Naja, der Staat nur in Ausnahmefällen.
Christian2005
Wertstoffkreisläufe in Paraguay, ich staune. Wo hier doch nichtmal kompostiert wird, sondern alles verbrannt?
holger
Am besten jeglicher Abfall in den Muell und von unserem Obersachverstaendigen „Nach, Amouker und Gaw“ fachgerecht abzufackeln