Neun Personen ertranken dieses Wochenende

Asunción: Zum Beginn der Urlaubszeit und mit steigenden Temperaturen reisen viele Personen in Freibäder, wo, wie die Polizei meldete, neun Personen am vergangenen Wochenende erstranken.

In der Nacht vom Samstag zum Sonntag ging Alberto Esteban Paredes (23) mit einigen Freunden in den Rio Paraguay, um sich nach dem Besuch bei einer Hochzeit etwas abzukühlen.

Während des mitternächtlichen Badevergnügens wurde er von der Strömung hinausgezogen und am darauffolgenden Tag in der Zone Piquete Cué gefunden.

Weitere Fälle wurden am gestrigen Sonntag registriert. Einer davon in Itá Enramada, wo zwei Minderjährige von 13 Jahren von der Strömung des Rio Paraguay mitgerissen wurden. Die Opfer, Sergio Martínez Isasi und Esteban Meza, wollten sich im Wasser verstecken.

Die Körper der Jungen wurden bis jetzt noch nicht gefunden, weswegen die Suche nach ihnen diesen Montag fortgesetzt wird.

Der zweite Fall passierte in San Pedro am Fluss Aguaray Guazú, wo drei Personen ihr Leben unter Wasser verloren. José Domingo Giménez Sosa (29), Lisandry (13) und Liz Aurora Olmedo Rolón (11) wurden zu Opfern.

Sie waren auf einem städtischen Platz und plötzlich verschwanden sie ans Wasser, wo auch sie mitgerissen wurden. Auch ihre Körper wurden noch nicht entdeckt, was auch in diesem Fall zu einer großen Suchaktion an diesem Montag führt.

In Fernando de la Mora starb ein Kleinkind von 2 Jahren, nachdem es in den Pool der Familie fiel. Das Opfer hieß Óscar Atilio Martínez.

Gestern wurden weitere zwei Opfer registriert, Hugo Hernán Velazquez Silva welcher im Wasser des Baches Tacuary in Carapeguá verstarb und in der Provinz Cordillera, wo Alberto Paredes erstrank.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Neun Personen ertranken dieses Wochenende

  1. Hier fehlt es eindeutig an ausgebildeten Rettungsschwimmern. Diese sollten wenigstens an den am meist besuchten Stränden vorhanden sein.

    Vor ca. 5 Jahren wäre uns, anlässlich eines Besuches einer Schulklasse in Luque, beinahe eine Aufsichtsperson im Pool ertrunken. Die junge Dame machte den Eindruck als wenn sie Schwimmen könnte. Konnte sie aber nicht, sondern nur paddeln. Sie versuchte ohne Tauchbrille zu schnorcheln, was beinahe schief ging. Ein Paraguayo bemerkte dann die brenzlige Situation, sprang ins Wasser und zog sie raus. Wir selbst hatten unser Augenmerk mehr auf die Kinder gerichtet als auf die Erwachsenen.

    Es war zwar ein wunderschöner Tag, aber wir waren dann doch froh als sich alle verabschiedeten ohne das was passiert ist. Danach haben wir weitere Besuche solcher Art konsequent abgelehnt.

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