Niederlage für Bürgermeister in Loma Plata

Es hatten schon einige versucht, das Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ernst Giesbrecht (ANR), ehemaliger Bürgermeister von Loma Plata und nun Walter Stöckl (PLRA). Alle scheiterten.

Die Stadträte von Loma Plata wiesen die Eingabe des Bürgermeisters ab, die kommunalen Flächen von 1.034 Hektar auf 3.325 Hektar auszudehnen. Ziel dabei war es, so die Steuern in der Gemeinde anzugleichen, die dann bedeutend höher ausfallen würden. Die Einnahmen der Stadtkasse könnten sich somit vervielfachen.

Schon 2015 wurde so ein Vorschlag abgelehnt. Am Montag stimmten nun sechs Stadträte von 11 gegen das Projekt. Die einfache Mehrheit genügte. Die Gegner argumentierten, dass große Unternehmen und luxuriöse Häuser in der Umgebung von Loma Plata errichtet würden, aber dafür nur geringe Steuern entrichtet werden müssten. Die Befürworter sagten, sie seien bereit, angemessenen Steuern zu bezahlen aber nicht diese, die in dem Vorschlag präsentiert worden wären. Des Weiteren wurde betont, dass an die Kooperative Chortizer interne Beiträge gezahlt würden, die auch der Gemeinde zukämen.

Der Stadtrat Marcial Ramirez verteidigte aber das Vorhaben von Stöckl vehement. Er sprach von einer unfairen Steuersituation, wenn nicht alle kommunale Abgaben entrichten würden, ohne Ausnahme. Es gäbe, so Ramirez weiter, viel reiche Menschen, die zwar in der Nähe von Loma Plata wohnen, nun aber nur geringe Steuern zahlen müssten. Dies sei nicht akzeptierbar.

Quelle: ABC Color

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1 Kommentar zu “Niederlage für Bürgermeister in Loma Plata

  1. Hier geht wieder einmal um das liebe Geld.Man sagt es ja auch ganz offen.
    Es gäbe, so Ramirez weiter, viel reiche Menschen, die zwar in der Nähe von Loma Plata wohnen, aber nur geringe Steuern zahlen.
    So wie der Bürger was für seine gezahlten Steuer sieht ist auch die Bereitschaft der Bürger da anständig Steuern zu zahlen.
    In der heutigen Zeit kommt es den Bürger vor, das sich die Verwaltungen ohne Arbeitsleistung die Taschenfüllen.
    Für diese Wunsche gibt es kein Geld!