Bürgermeister mit Hitler verglichen

Bürgermeister Walter Stöckl (PLRA) aus Loma Plata traf sich mit mehr als 200 Mennoniten. Er diskutierte mit ihnen fast zwei Stunden über ein Erweiterungsobjekt. Es soll die Stadt mehr beleben. Dabei fielen harte Worte.

Schon letztes Jahr wurde so ein Vorschlag durch den damaligen Bürgermeister Ernesto Giesbrecht (ANR) voran getrieben. Insgesamt soll die städtische Fläche von 1034 Hektar auf 3325 Hektar erweitert werden. Letztes Jahr wurde der Vorschlag abgelehnt und dies war nun auch wieder so.

Stöckl argumentierte, dass die Stadt schnell wachsen würde und deshalb natürlich auch mehr Einnahmen bräuchte. Es gebe nicht registrierte Gebäude außerhalb der Gemeinde, bei denen die Besitzer keine oder nur wenig Steuern zahlen würden.

Außerhalb der Stadt müssen kaum mehr als 1.827 Guaranies an Immobiliensteuern gezahlt werden, während Eigentümer in der Stadt dafür 178.000 Guaranies entrichten müssen.

Die anwesenden mennonitischen Siedler behaupten aber, der Bürgermeister würde für die Kommune nur wenig tun. Sie nannten ihn einen “Diktator, so wie es Hitler war“. Des Weiteren erklärten die Kolonisten, dass die Ausdehnung der Stadtfläche nur dazu da sei, die Gehälter der Beamten um 300% zu verbessern. Einige forderten sogar den Rücktritt von Stöckl und beschuldigten ich, das zu zerstören, was die Kolonisten mit viel Mühe und Schweiß geschaffen hätten. Sie forderten den Bürgermeister auf den direkten Dialog mit allen Bürgern zu suchen und nicht ein paar wenigen.

Die Siedler lehnen das Projekt ab, aber der Bürgermeister betonte, es gäbe nichts zum abstimmen denn die gesetzliche Grundlage wäre vorhanden. Er verlangt nun die Registrierung von Grundstücken und Gebäuden im ganzen Bezirk.

Quelle: ABC Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Bürgermeister mit Hitler verglichen

  1. Weiß die Gegenseite nicht mehr weiter in der Argumentation, wird einfach Hitler hervorgekramt. Niemand nimmt Bezug auf Mao, Stalin oder Pol-Pot. Woran mag das liegen? An der Umerziehung und bis heute andauernden Propaganda, mit der man die Deutschen zwingt, das Büßerhemdlein zu tragen, auf immer und ewig. Abgesehen davon kann man natürlich die Chinesen und Russen nicht verärgern. Also hackt man lieber auf die Deutschen ein. Wissenschaftler wissen und sagen nun, dass Deutschland keine Schuld hatte am Ersten Weltkrieg, bestenfalls eine Mitschuld. Die hier geleisteten Milliarden an Wiedergutmachung sind verloren. Genauso ist es kein Geheimnis, dass der 2. Weltkrieg das Ergebnis des Ersten war.

  2. Eine boesartige Unterstellung. Der, der das gesagt hat, sollte mal mit besseren Argumenten kommen anstatt solchen platten Sachen zu groelen.

    Ich kenne die Details in Loma Plata nicht, aber nicht registrierte Gebaeude, die keine Steuern zahlen, das darf nicht sein.

  3. Der vergleich mit Hitler ist ein Armutszeugnis.Der weis doch garniht um was es Hitler eigentlich ging.
    Recht haben die Menoniten auch das die Ausdehnung der Stadtfläche nur dazu da sei, die Gehälter der Beamten um kräftig zu verbessern. Dieser Beamten Filz ist wie ein schwarzes Loch im Weltraum, alles verschwindet auf nimmer wiedersehen!

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.