Asunción: Paraguay behauptet seine Spitzenposition in der Währungsstabilität: Dank einer soliden makroökonomischen Steuerung und steuerlicher Umsicht war der Guaraní im Jahr 2025 die am stärksten aufgewertete Währung Lateinamerikas.
Der Wirtschaftsberater Amílcar Ferreira erklärte, dass Paraguay zudem ein Land mit zwei Währungen (Bi-Monetarismus) sei. Hierbei setzen sich die Einlagen aufgrund der freien Entscheidung der Wirtschaftsakteure zu jeweils etwa 50 % aus Guaranies und 50 % aus US-Dollar zusammen, was einen zusätzlichen Vorteil für die Finanzstabilität darstellt.
Ferreira fügte hinzu, dass die Abwertung des US-Dollars gegenüber anderen Währungen unter anderem auf den von Trump initiierten Handelskrieg mit der Einführung hoher Zölle zurückzuführen sei. Dies habe die betroffenen Länder dazu veranlasst, ihre internationalen Währungsreserven stärker zu diversifizieren.
Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv















