Paraguay 2050: Experten diskutieren über die Zukunft der öffentlichen Verwaltung

Asunción: Im Rahmen des Entwicklungsprozesses für den Nationalen Entwicklungsplan Paraguay 2050 fand eine virtuelle Diskussion statt, bei der nationale und internationale Experten zusammenkamen, um über die Herausforderungen und Chancen nachzudenken, vor denen Paraguay beim Aufbau eines modernen, effizienten sowie bürgerzentrierten Staates steht.

Am ersten Tag ging es um das Potenzial der Digitalisierung für die Umgestaltung der öffentlichen Verwaltung. Dabei wurde hervorgehoben, wie durch den Einsatz neuer Technologien die Bürokratie abgebaut, Verwaltungsabläufe rationalisiert und die Fähigkeit des Staates verbessert werden kann, um auf die Bedürfnisse der Bevölkerung zu reagieren.

Die Experten betonten, wie wichtig es sei, das nationale Planungssystem zu stärken und die Koordination zwischen der Zentralregierung und den Departements zu verbessern, um eine wirksame Dezentralisierung voranzutreiben. Darüber hinaus wurden neue Formen der Zusammenarbeit im öffentlichen Sektor diskutiert, die auf die technologischen und sozialen Veränderungen abgestimmt sind, die die Kompetenzen staatlicher Angestellter neu definieren.

Der zweite Tag konzentrierte sich auf die Bedeutung des Aufbaus einer faktenbasierten öffentlichen Verwaltung mit Schwerpunkt auf Transparenz, Rechenschaftspflicht und Bürgervertrauen. Die strategische Rolle von Daten und Statistiken in der öffentlichen Politikgestaltung wurde hervorgehoben, wobei die Verwendung von Verwaltungsunterlagen als wichtiger Input für die Planung und fundierte Entscheidungsfindung hervorgehoben wurde.

In diesem Rahmen berichtete die stellvertretende Ministerin für Humankapital, Andrea Picasso, über die Fortschritte bei den vom Staat geförderten Reformen, darunter institutionelle Fusionsprozesse, regulatorische Herausforderungen und Transformationen zur Optimierung des Personalmanagements sowie der öffentlichen Dienste.

Das Treffen diente der gemeinsamen Reflexion über die notwendigen strukturellen Veränderungen, um bis 2050 eine offenere, anpassungsfähigere und effizientere Regierungsführung zu etablieren. An der virtuellen Konferenz nahmen Vertreter verschiedener öffentlicher Einrichtungen sowie nationale und internationale Experten teil. Sie waren sich darin einig, wie wichtig die Entwicklung einer gemeinsamen Vision für die Zukunft des Staates ist.

Wochenblatt / Economia Virtual

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1 Kommentare zu “Paraguay 2050: Experten diskutieren über die Zukunft der öffentlichen Verwaltung

  1. Bürger Zentrierter Staat!! Das ich nicht Lache, die BRD ist ein Abschreckendes Beispiel für Zentrierten Staat, wo Wahlversprechen Null und Nichtig sind, wo Vetternwirtschaft und Korruption immer mehr Fahrt aufnehmen.
    Eine gute Demokratie lässt ihren Bürgern die Freiheit und schränkt sie nicht ein durch Regel Wut ,Vorschriften, Gesetze und Steuern weil Politiker nicht Haushalten können. So wird jede Schaffenskraft abgewürgt Jede Entwicklung im Keim erstickt. Wissenschaft , Bildung bleibt auf der Strecke. Schaut nach Deutschland nach dem Krieg ein Land aus Schutt und Asche hat sich durch seine Bürger an Platz 2 der Weltwirtschaft gekämpft gute Bildung in Schulen und Beruf , Eigeninitiative , Nachbarschaftshilfe( Heute Schwarzarbeit) Sauberkeit und eine Ordnung die Initiative förderte. Das war der Schlüssel zum Wirtschaft Wunder. Die DDR durch Planwirtschaft, Regelungen, Unterdrücken der freien Wirtschaft kam nie soweit und musste mit Krediten bis zuletzt am Leben gehalten werden. Schaut euch Heute die BRD an von Platz 2 der Wirtschaft Nationen auf Platz 39 und in Bildung unter 50 gesunken .
    Wollt ihr das auch in PY dann freut euch das nun ein Zentrierter Staat in Planung ist.

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