Paraguay liefert drei Libanesen wegen Terrorunterstützung an die USA aus

Asunción: Die Autoritäten von Paraguay liefern diesen Donnerstag drei Libanesen in die Vereinigten Staaten von Amerika aus, wo sie wegen Drogenhandel und Terrorismusunterstützung gesucht werden. Einer der drei Männer, Nemir Ali Zhayter, wird mit der Hisbollah in Verbindung gebracht. Die anderen zwei sind Mousa Ali Andal und Amer Zoher El Hossni.

Die drei Verdächtigen waren seit ihrer Festnahme am 16. Juni und am 6. August 2010 bis jetzt in der zentralen Justizvollzugsanstalt Tacumbú eingesperrt. Die Vereingten Staaten von Amerika beantragten die Auslieferung wegen Drogen und Terror.

Die Libanesen wurden zum militärischen Teil des Flughafens in Luque gebracht von wo sie ihre Reise in den Norden Amerikas antreten.

Wegen ihren Vorstrafen nahmen Agenten des Anti-Drogen Sekretariats SENAD die Verdächtigen bei der Operation „Sechs Grenzen“ im Paraná Country Club in Ciudad del Este fest. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie Mitglieder eines internationalen Netzes sind, die Kokain nach Europa und den Mittleren Osten schickt, im Dienst der Hisbollah.

Zur Festnahme kam es nachdem die Ermittler eine Serie von Spuren folgten die durch verdeckte Ermittler gegeben wurden. Diese Operation war nur durch eine Kooperation mit Chile, Brasilien, Argentinien, Rumänien und den USA möglich.

Diese Bande war Teil des Klans vom libanesischen Drogenbaron Radi Zhayter, welcher im Jahr 2006 in Sao Paulo, Brasilien festgenommen werden konnte und ebenfalls Hisbollah Mitglied war.

Nach dem Plan der USA werden die drei Libanesen von DEA und FBI Agenten am Flughafen in Luque in Empfang genommen und dann mit einem Flugzeug der U.S. Air Force nach Nordamerika geflogen.

(Wochenblatt / Abc)

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