Asunción: Mit seinen 40 Jahren spielte der deutsche Torwart Manuel Neuer seine letzte Weltmeisterschaft und nimmt als Erinnerung das unerwartete Ausscheiden gegen Paraguay mit. Der erfahrene Keeper drückte seine Gefühle mit einer Nachricht in den sozialen Netzwerken aus.
„Das frühe Ausscheiden bei der WM ist extrem entmutigend. Wir sind deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hätten in diesem Turnier weiter kommen müssen. Dieses Ende tut verdammt weh“, schrieb Neuer auf seinem Facebook-Account.
Der Torhüter erklärte, dass er sich seiner 40 Jahre sehr bewusst sei, sich aber dennoch entschieden habe, noch einmal für seine Nationalmannschaft zu spielen – nicht nur wegen des Stolzes, den das Tragen dieses Trikots für ihn bedeutet, sondern auch wegen der Erfahrung aus vier Weltmeisterschaften, die er an die jüngeren Spieler weitergeben wollte.
„Trotz dieses bitteren Endes bereue ich diesen Schritt keine Sekunde. Meine Enttäuschung ist unbeschreiblich, aber es bleibt eine große Dankbarkeit. Danke für eure Unterstützung in all diesen Jahren und bei diesem Turnier“, fügte er hinzu.
Neuer verabschiedet sich von der Nationalmannschaft mit einem Weltmeistertitel, den er 2014 mit Deutschland gewann – einer Ausgabe, in der er zudem den Goldenen Handschuh als bester Torwart des Turniers erhielt. Im Jahr 2010 stand Deutschland ebenfalls kurz vor einem weiteren Finale, musste sich jedoch mit dem dritten Platz begnügen.
Der Schlussmann absolvierte insgesamt fünf Weltmeisterschaften mit Deutschland: Südafrika 2010, Brasilien 2014, Russland 2018, Katar 2022 und Kanada/Mexiko/USA 2026.
Wochenblatt / Hoy















