Seit einer Woche ohne Strom

Laureles und Cerrito, zwei Bezirke im Departement Ñeembucú, sind seit letzter Woche ohne Stromversorgung, in der Gegend waren fast alle Kunden durch den starken Sturm betroffen, die erstgenannten aus dem Bereich haben aber immer noch keine geregelte Versorgung.

Carlos Silva, Gouverneur von Ñeembucú, bestätigte die Tatsache gegenüber Pressemedien. „Die Überschwemmungen im Departement Ñeembucú beeinflussen immer noch große Teile unseres Departements, es ist ein Drama, ausgelöst durch die Flüsse Paraná und Paraguay“, bedauerte er gegenüber dem Radiosender Cardinal. Er fügte hinzu, die Städte Alberdi, Villa Oliva und Villa Franca hätten keinen Zugang über einen Landweg. „Gestern mussten zwei Allradfahrzeuge mit Traktoren heraus gezogen werden, die im Schlamm stecken blieben“, sagte er. Diese Faktoren würden Hilfe für Einwohner erschweren.

Auf die Frage bezüglich der Sicherheit am Damm in Alberdi erwähnte Silva, er sei noch sicher und verhindere, dass die Stadt vollständig überflutete werde, die Bedingungen wären aber nicht optimal. Er fügte an, mittlerweile würden mobile Pumpen eingesetzt, damit das Wasser aus der Stadt herauskäme.

Alberdi
Die Finanzierung der Notsituation sei noch nicht geklärt, so Silva, es werde aber weiterhin, trotz Einschränkungen gearbeitet. „Das Problem wird uns nicht daran hindern, die Not der Menschen zu lindern“, sagte er. Es bleibt zu hoffen, dass die betroffenen Einwohner zum Jahreswechsel wieder Strom haben. Das Beitragsbild zeigt aktuell die isolierte Stadt Alberdi.

Quelle: ABC Color