Paraguayische Studentin spricht vor der Europäischen Kommission

Carmen Araceli Monges, eine paraguayische Studentin im Alter von 21 Jahren, wurde ausgewählt, um im Juni auf der Tagung “Future Leaders“ (Zukünftige Führer) vor der Europäischen Kommission einen Vortrag über den Klimawandel zu halten.

Sie studiert Forstwirtschaft und repräsentiert stellvertretend alle jungen Menschen in Lateinamerika, „eines der stärksten betroffenen Regionen der Erde“, sagte sie.

„Es ist unserer Generation immer mehr bewusst, was Umweltschutz bedeutet, dies ist kein kurzfristiges Problem, also muss man sich darum kümmern, dass in Zukunft die Lebensqualität nicht gefährdet wird“, betonte Monges weiter.

„Junge Menschen haben mittlerweile ein Gefühl für dieses Thema im Land und auch für natürliche Ressourcen“, erklärte sie.

Mittlerweile gibt es eine kritische Masse, aufgrund dieser Bewegung reagierten die Politiker und mussten Themen wie Nachhaltigkeit auf die politische Agenda setzen, Monges bedauerte aber die fehlende Priorität bei den Programmen.

Sie äußerte sich besorgt über die Beschleunigung des Klimawandels, das “schmerzt stark“, wir haben ein „Null Entwaldungsgesetz“ aber das ist nicht immer die Wirklichkeit.

Monges war auch Mitglied der Umweltorganisation WWF, „seit 2004 hat die Entwaldung nur mäßig gestoppt werden können, die verabschiedeten Dekrete greifen zwar in verschiedenen Regionen aber in der westlichen Zone und im Chaco haben sie wenig Einfluss“, sagte sie.

„Die wirtschaftliche Entwicklung Paraguays sollte ökologische und soziale Aspekte beinhalten, mit einer nachhaltigen Produktion, sodass die Menschen und die Umwelt respektiert wird“, argumentierte sie.

Das Treffen der “Future Leaders“ ist vom 3. bis 4. Juni und wird von der Europäischen Kommission organisiert, dabei besuchen 14 junge Menschen aus Ländern wie Sudan, Mazedonien, Indien, Uganda, Südafrika oder Kenia die Konferenz und halten Vorträge. Das Alter der Teilnehmer liegt zwischen 21 und 26 Jahren, die Themen beinhalten unter anderem Migration, nachhaltige Energie, Beseitigung der Armut und das Recht auf Gesundheit.

Quelle: Ultima Hora

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