Parlamentarier zeigen das Umweltsekretariat wegen Ybytyruzú Zerstörung an

Colonia Independencia: Die Nationale Kommission zum Schutz von natürlichen Ressourcen (Conaderna) zeigt den Minister für Umwelt, Óscar Rivas, wegen unterlassenem Einschreiten bei den entstandenen Schäden im Naturreservat Ybytyruzú an.

Ein Parlamentarierkomitee reiste letzte Woche in die Provinz Guiará, um sich ein Bild des entstandenen Schadens zu machen. Sie bestätigten die Abholzung von Bäumen, die Stauung der Bäche Guazú, Amambay und Capii und das illegale Graben ins Gesteinsmassiv.

Auf dem „Firmengelände“ wurde ein Weg von 24 m Breite und 5 km Länge freigeholzt. Alles was dabei störte wurde dem Erdboden gleichgemacht.

All diese Delikte wurden von dem Komitee, welches von der Senatorin Zulma Gómez (PLRA) präsidiert wird, notiert und in kontra des Ministers verwendet. Die Schäden wurden zuvor auch schon von ihrer Kollegin Blanca Fonseca (PLRA), Staatsanwälten mit Fachgebiet Umweltschutz, städtische Funktionären aus Independencia und Angestellten des Umweltsekretariats (SEAM) registriert.

Die Verifizierung des Schadens fand auf dem Eigentum von Julián Ocampos (Santa Catalina Trade S.A.), gelegen in dem Ortsteil Mayor Cue, Distrikt Colonia Independencia statt.

Die schon vor einiger Zeit das Umweltsekretariat auf die Abholzung hingewiesen wurde und zum Handeln Zeit hatte unternahm es nichts, was nun auf die Institution zurückfällt.

Die Senatorin Zulma Gómez sprach davon wie man weiterhin die Bergkette vor solchen Eingriffen schützen könne. Die Anzeige gegen den Minister in Person ist dabei ein gutes Mittel weil daraus resultierend jetzt auf Anzeigen eingegangen wird. Und das alles weil Niño Mario Barreto, Stadtratsmitglied aus Independencia, die Abholzung und Zerstörung anzeigten und keine etwas unternahm um es zu verhindern.

Ebenso versucht die Generalstaatsanwaltschaft alles, um die maximale Strafe für die Verantwortlichen der Zerstörung ihnen aufzuerlegen. Dazu soll die die Gründung eines Naturschutzgebiets innerhalb der Bergkette angetrieben werden. Dazu soll eine Anhörung einberufen werden, bei der alle betroffenen Gemeinden sich äußern können.

(Wochenblatt / Abc)

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