PCC Drogenboss in Asunción verhaftet

Asunción: In einem Haus eines bekannten Fußballspielers wurde der Brasilianer Eduardo Aparecido de Almeida verhaftet. Er soll ein sehr einflussreicher Befehlsgeber sein.

Kurz nach Mittag stürmte die Polizei eine Residenz auf der Straße Austria, gelegen zwischen den Querstraßen Viena und Bélgica. Im Inneren des luxuriösen Hauses, welches Roberto Nanni gehören soll, der bei Cerro Porteño unter Vertrag stand, nahm die Polizei den Drogenschmuggler und zwei weitere Männer fest.

“Das ist ein hohes Tier beim Primer Comando Capital, der drittwichtigste Mann in deren Struktur. Er ist Befehlsgeber für Paraguay und Bolivien. Laut Informationen der brasilianischen Policía Federal, lebte Eduardo Aparecido de Almeida in Asunción, was gestern bestätigt werden konnte. Heute wurde er festgenommen. An der Grenze wurde seine Einreise nicht registriert. Demnach überquerte er diese mit einer anderen Identität oder ohne Kontrolle“, so Hugo Vera vom Anti-Drogensekretariat Senad.

„Der Mann hatte einen Haftbefehl wegen Drogenschmuggel in Brasilien. Wenn die Staatsanwaltschaft nichts dagegen hat wird er in den kommenden Stunden mittels Ausweisung an die Brasilianer überstellt. Wegen seines Ranges innerhalb der Organisation wurde ein bestimmtes Sicherheitsprotokoll angewandt.

Mit ihm wurde auch Carlos Alfredo Mendoza (27), ein paraguayischer Polizist verhaftet, der Wache vor seinem Haus schob sowie der Brasilianer Ricardo Moraes Alves

Wochenblatt / Hoy

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5 Kommentare zu “PCC Drogenboss in Asunción verhaftet

  1. Wenn ich das gerade auf C9N richtig verstanden habe, war das kein Eisatz der Polizei, sondern einer der Luftlandetruppen, sprich Fallschirmjäger.
    Das ist nachzuvollziehen, wäre das von der Polizei geplant gewesen, hätte der Vogel vorher das Nest verlassen.
    Gelungene Aktion!

  2. Der arme Mann hat keine Lobby in Paraguay da Konkurrent zu den Paraguay Drogenbosse! Wieso er so schnell und Messer wird gedeckt?

  3. Der Fussballspieler nehme ich an weiss von nichts. Es ist normal, dass sich Fremde in seinem Haus treffen. Stand die Ehefrau auch dabei, die ganz bestürzt war, dass ihr Ehemann Drogenbaron und nicht Bonbonverkäufer auf der Strasse ist, so wie er es ihr vor der Hochzeit geschworen hat, sich jetzt natürlich scheiden und das Vermögen als Entschädigung für den Schock haben will?
    Ich will damit nicht sagen, dass es nicht gut ist, dass er gefunden wurde, aber nach den Regeln nach denen gearbeitet wird, findet ein blindes Huhn auch mal ein Korn. Es gilt also wieder, wenn man wollte, dann ginge viel mehr.

    1. Was ich vergessen habe war, dass man den schon an der Grenze hätte haben müssen, weil sicher bekannt ist wie er aussieht.

  4. Das vorgehen der Sicherheitskräfte sah nicht nach Polizei aus.Die Ausrüstung war anders,
    maximal Fallschirmjäger.
    Polizist als Wachpersonal, leitene Beamte die mit Mitmachen da geht es nicht anders!
    So wie hier geschmiert wurde,wäre der Verbrecher längst über alle Berge bevor die Polizei da ist.