Probleme auch bei Itaipú

Die anhaltenden Regenfälle machen den Wasserkraftwerken in Paraguay zu schaffen, nun meldet auch Itaipú einen Anstieg im Zwischenspeicherbecken, ausgelöst durch eine immer größer werdende Wassermenge der Nebenflüsse. Seit Freitag vergangener Woche beobachten die Betreiber der Anlage dieses Problem und es bereitet ihnen weiter Kopfzerbrechen, denn die Regenfälle sollen zwar am Donnerstag aufhören, aber es wird dauern, bis die Pegel zurückgehen.

Laut den Aufzeichnungen ist dieser Monat der feuchteste seit den letzten 18 Jahren in der Dreiländer Region, so eine Erklärung vom Management Itaipú. Anfang Juli lag der Wasserdurchfluss noch bei 7.600 m³/s, im Augenblick fließen aber 16.376 m³/s durch die Schleusen. Die Betreiber sahen sich gezwungen alle Durchläufe der Hochwasserentlastung zu öffnen, sie waren seit dem 23. Juni 2014 geschlossen.

Itaipú wurde von der staatlichen Meteorologiebehörde mit einem hydrologischen Alarmsystem verbunden, dabei werden erweiterte Prognosen für die kommenden Tage stündlich aktualisiert. Speziell ist dabei der Pegel des Paraná Flusses im Fokus der Meteorologen. Verschiedene örtliche Behörden wurden involviert, vor allem auch die Abteilung für Hydrologie des binationalen Wasserkraftwerkes versucht mit den brasilianischen Kollegen alle Daten auszuwerten.

Auch einige Anwohner an dem Paraná Fluss wurden schon gewarnt. Man bereitet sich vor, falls die Nationale Notfallbehörde eine Evakuierung empfiehlt, diese möglichst zügig umzusetzen. Mittlerweile wurden im Laufe des Tages schon viele Familien in Sicherheit gebracht, die letzte Meldung besagt, dass der Paraná Fluss bis Donnerstag um 2,5 Meter steigen wird.

Viele hatten gedacht, El Niño wird uns nicht mehr treffen, nun ist das Wetterphänomen doch noch eingetreten.

Quelle: Ultima Hora

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