Profitgier zerstört Wegarbeiten

Das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) unternimmt viel, unbefestigte Wege in Pflasterstraßen umzuwandeln und danach teilweise zu teeren. Firmen haben es nicht leicht bei den jetzigen Witterungsbedingungen zu arbeiten, insbesondere wenn keine alternative Straße zur Verfügung steht.

Das Unternehmen Grupo VP SA, Firmeninhaber ist Edgardo Villalba, muss 23 Kilometer Pflasterstraße zwischen der Kolonie Independencia und Paso Yobai verlegen, in etwa drei Viertel der Strecke sind fertiggestellt, Regenfälle behindern die Arbeiten aber immer wieder.

Zuckerrohrbauern nutzen die Verbindung täglich und versuchen zu jeder Zeit ihre Ernte in die Fabriken zu bringen. Kurz vor einem drohenden Unwetter machten sich zwei Laster, beladen mit 40 Tonnen Zuckerrohr, noch auf dem Weg nach Tebicuary, obwohl starke Regenfälle einsetzten, es kam wie es kommen musste, sie blieben im Bereich einer Baustelle stecken und blockierten den Zufahrtsweg von Paso Yobai bis in die Kolonie Independencia.

Von 10:00 Uhr vormittags bis 14:00 Uhr am Nachmittag konnte kein Fahrzeug den Verbindungsweg passieren, Schüler mussten zu Fuß, bei strömenden Regen, die Stelle passieren, bis am anderen Ende ihre Eltern sie abholten, auch Passagiere von Bussen waren betroffen.

Wege 2
Gegen 14:30 Uhr war die Straße wieder passierbar, nachdem zwei Traktoren die geladen Lastwagen auf das Kopfsteinpflaster zogen, der Schaden, den sie anrichteten, war enorm, eine Arbeit von Tagen wurde zerstört. Es wäre möglich gewesen, solange zu warten, bis der Weg wieder getrocknet wäre, die Fahrer wollten ihre Fracht aber noch unbedingt abliefern.

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Europakongress