Prostitutionsring zwischen Paraguay und Spanien aufgeflogen

Caaguazú: Am gestrigen Mittwoch wurden zeitgleich Hausdurchsuchungen in Caaguazú und Ciudad del Este durchgeführt um Verantwortliche aufzuspüren und festzunehmen, die im Verdacht stehen paraguayische Mädchen nach Spanien zum Prostituieren zu entsenden. Überwacht wurde die polizeiliche Aktion von den Staatsanwältinnen, Teresa Martínez und María Isabel Arnold. Außerdem waren spanische Polizisten und Anti-Entführungsspezialisten am Einsatz beteiligt.

Die Staatsanwaltschaft nimmt an, dass in den Städten San Pedro, Caaguazú, Hernandarias und Ciudad del Este paraguayische Mädchen unter falschen Angeben rekrutiert wurden, die später auf der iberischen Halbinsel unter ständiger Aufsicht in Bordellen arbeiten mussten.

Die Ermittlungen begannen nach einer Anzeige einer Paraguayerin in Spanien, die denunzierte, dass die Mehrzahl der Opfer Paraguayerinnen sind. Die spanische Polizei nahm daraufhin Kontakt mit den hiesigen Behörden auf um die Verantwortlichen zu fassen. In Spanien wurden diverse Mädchen und Frauen aus den meist illegalen Bordellen gerettet.

In und um Caaguazú wurden mehrere Personen verhaftet während in Ciudad del Este diverse Hinweise und Beweise für die Existenz der Gruppe zum Vorschein kamen.

(Wochenblatt / Ministerio Publico)

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4 Kommentare zu “Prostitutionsring zwischen Paraguay und Spanien aufgeflogen

  1. Bei der seit langer Zeit hohen Arbeitslosigkeit in Spanien haben natürlich alle Paraguayerinen Arbeit in Hotels und Pensionen,in Krankenhäuser usw. und die Spanier schauer nur dumm zu wie ihre Arbeitsplätze von denen besetzt werden.Dann kommen diese Damen hier zurück kaufen Häuser oder lassen sie bauen ein gutes Auto darf auch nicht fehlen ,die Familie noch beschenkt und unterstützt. Man muss das ja ein toller legaler Job sein im Gebeutelten Spanien.Na klar sind ein Paar in echten Jobs aber die meisten Jungen Frauen gehen diesen Job nach und das Freiwillig. Das es Menschenhändler Banden gibt die diese Mädchen anwerben und dann zur Protitution Zwingen auch klar,aber der Punkt ist der, das die meisten es freiwillig tuen.Wie damals mit Polen,Russen Litauer,Ukrainerinen,heute Bulgaren,Rumäninen.Klar muss gegen diese Menschenhändler vorgegangen werden,aber nicht dieses Getue das alle gezwungen wurden das ist Blödsinn und Augen- wischerei,nur kann man dann nach härteren Gesetzen schreien und mehr Kontrollen,weil man ja die armen Mädchen schützen muss .Legale Prostitution ist ein 8 Milliarden Geschäft für den Staat DEutschland. Razzien,Kontrollen Medien Hetze dienen nur dazu das der Staat Kontrolle behält und ausbaut um noch mehr zu kassieren. Frage: Sollte das Paraguay auch erkannt haben? Ansonsten ist von meiner Sicht an Protitution nichts Verwerfliches,weil wir uns alle im Leben Prostituieren,im Beruf bei seiner Frau oder seinen Mann den Verwandten den Chef der Polizei den Ämtern,keiner kommt ohne buckeln durchs Leben.Wer das abstreitet lügt.

    1. „keiner kommt ohne buckeln durchs Leben.“

      Wenn sie meinen, sie haben es leichter im Leben, wenn sie sich verkaufen, dann gebe ich ihnen schon recht.
      Wenn sie schreiben man lebt erheblich angenehmer, wenn man sich verkauft, dann stimme ich ebenfalls zu.
      Es ist kein Zufall, daß die bestbezahlten Jobs meist diejenigen sind, die gegen die, allen Menschen angeborenen Vorstellungen von Moral am meisten verstoßen.

      Wer sich nicht verkaufen will, im Beruf, in seiner politischen und sonstigen Haltung, der hat es schwer im Leben. Das Unverständnis und die Anfeindung der Mehrheit ist praktisch garantiert. Jedoch. Unmöglich ist es nicht. Einige sind tatsächlich gerade in Paraguay gelandet, weil sie sich eben nicht „buckeln“ wollen.

      1. Stimmt exakt, ich waere als Bueckling heute noch im Headquarter einer Grossfirma taetig, zu welchem Preis ? Freiwillige Prostituierte (nicht einfach die gezwungenen) bezahlen frueher oder spaeter mit der sogenannten Hurenkrankheit, seltsame Zuckungen und dergleichen. Habe dies live bei der Bekannten eines Freundes gesehen und erklaere mir das so, dass eine ganze Menge im Unterbewusstsein unterdrueckt worden ist das irgendwann wieder nach „oben“ will.

        Gruss Adi

  2. Erst mal danke für ihren ehrlichen Kommentar.

    Einschränkend möchte ich aber doch sagen Prostitution bei
    Frauen oder überhaupt im Leben sollte nicht unsere Mitte des Lebens sein, das ist so wie ein eierndes Rad am Wagen.
    Eines Tages kommt der persönliche Zusammenbruch.

    Wer sein Leben nach sein leises pochendes Gewissen ausrichtet liegt immer richtig—-doch es gibt Situationen
    im Leben wo ich gegen mein Gewissen gezwungen werde Dinge zu tun die mir zum Schaden gereichen. Bei vielen Mädchen und Frauen könnte es auch in diesen Fällen mit falschen Versprechungen sein.

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