Restaurants verzeichnen Umsatzrückgänge von 30%

Asunción: Die Gastronomie spürt ebenfalls die schwierige wirtschaftliche Lage des Landes. Nach Angaben des Verbandes der Restaurants in Paraguay waren bis jetzt 2019 etwa 30% Unternehmen aus dem Sektor negativ betroffen und kämpfen mit starken Umsatzrückgängen.

Die Präsidentin des Verbandes der Restaurants in Paraguay, Leticia Vallejos, teilte mit, dass 30% des Umsatzes der verbundenen Geschäfte im Laufe des Jahres aufgrund der wirtschaftlichen Lage des Landes Verluste erlitten haben.

„In diesem Jahr hatten wir einen schwierigen Kampf auszutragen, mit Verlusten von 30% im Vergleich zu den Vorjahren, in einigen Fällen sogar bis zu 50%“, sagte Vallejos.

Sie erklärte weiter, dass die wirtschaftliche Rezession des Landes auch die Gastronomie getroffen habe, da Gäste in geringerem Ausmaß zum Essen gegangen seien.

„Die Leute gingen während der Woche nicht mehr aus und machten weniger Ausflüge aufs Land, das heißt, der Umsatz von Getränken oder Speisen ging zurück, auch aus Sparsamkeitsgründen“, beschrieb Vallejos das wirtschaftliche Phänomen.

Auf der anderen Seite betonte sie, dass das Sportevent an dem vergangenen Wochenende, das Finale der Copa Sudamericana, bei den Touristen, die die gastronomischen Einrichtungen besuchten, ein positives Ergebnis hinterlassen habe.

„Es gab eine großartige Party, es gibt Restaurants, die 100% mehr Umsatz in Bezug auf einen normalen Tag verzeichneten, andere bis zu 50% und weitere bis zu 20%. Alle waren positiv betroffen“, sagte sie.

Diese Vereinigung hat 36 Unternehmen als Mitglieder, die etwa 90 gastronomische Einrichtungen umfassen und sich hauptsächlich in der Stadt Asunción befinden.

Der Finanzminister, Benigno López, gab Anfang Oktober zu, dass sich Paraguay in einer Phase der wirtschaftlichen “Rezession“ befindet, nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2019 einen diesbezüglichen Rückgang von 3% verzeichnete gegenüber den Zeitraum 2018.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Restaurants verzeichnen Umsatzrückgänge von 30%

  1. Recht so. Die Preise der Restaurants in ASU sind ohnehin viel zu hoch bis unverschämt. Aber hier wird alles ausgereizt bis zur Schmerzgrenze.

  2. Die Klagen über die Umsatzrückgänge sind teilweise schon berechtigt, wenn es diese Lokale betrifft, die bei ihren Preisen ortsübliche und für die vorhandenen Gäste bezahlbaren Preise auch einhalten. Es gibt aber auch Lokale, die meinen, die Anzahl Ihrer Gäste selbst beschränken zu müssen, indem sie für „Qualität“ statt für „Quantität“ der Gäste optieren. Bei meinem letzten Besuch in Paraguay im Dezember 2016 wollte einer meiner Mitreisenden unbedingt auf Empfehlung eines Dritten ein Lokal besuchen, in welchem es einen feines Entrecote gäbe, und sogar noch recht preisgünstig. Nun ich habe die Begleitung abgelehnt, und mich dann hinterher bei dem Entrecote-Genießer nach dem Erlebten erkundigt. Dieses Entrecote (was nicht mehr ist als ein simpler Rostbraten), kostete sage und schreibe Gs. 145.000, das waren zu diesem Zeitpunkt umgerechnet gute 25 Euros. Ich konnte nur noch lachen, denn wenn das Ding wie in Deutschland Rostbraten hieß, dann kostete es, wenn es hoch kam, in Deutschland nicht mehr als ca. 15 Euros. Da es aber (natürlich in französischer Sprache) „Entrecote“ heißt, dann muß dies, selbst in einem Land, wo die Fleischpreise nur einen Bruchteil der deutschen betragen, 60% mehr kosten. Solche Preise sind nicht festgelegt aufgrund ordnungsgemäß durchgeführten Kostenkalkulationen, da wurde lediglich gefragt: Was gibt der Markt her??? Und wenn es dann Deppen gibt, die für dasselbe Gericht, das in Deutschland € 15 kostet, nur wegen dem geänderten Namen € 25 bezahlen wollen, denen ist nicht zu helfen. Der selbe Lokalbesitzer hat allerdings kein Recht zu klagen, wenn die Anzahl dieser „Deppen“ aus irgendwelchen Gründen zurückgegangen sein sollte. Solches sind diese Fälle, die wohl auch Robin Hood gemeint hat.