Richterin will deutschem Vater das Kind wegnehmen und der gewalttätigen Mutter geben

Caacupé: Die Richterin Haydee Berlinda Pereira Riveros aus Caacupé urteilte am Freitag, dass ein 9-jähriges deutsches Kind, das seit seiner Geburt den Lebensmittelpunkt bei seinem Vater hat, nun bei der Mutter leben soll und gewährt dem Vater die Wochenenden. Die Mutter ist wegen Kindesmisshandlung ihres eigenen Sohnes in diesem Jahr rechtskräftig verurteilt worden und ebenso wegen Kindesentzug im Jahr 2020.

Der Junge wurde im Verfahren gehört und hatte wiederholt den Wunsch geäußert, weiterhin bei seinem Vater leben zu wollen. Ebenso hatte das Kind mitgeteilt, Angst vor der Mutter zu haben, was die Richterin Haydee Pereira schlichtweg ignorierte. Für sie ist die Sache klar: der Vater übe einen negativen Einfluss auf das Kind aus, denn wie könne es sonst sein, dass der Junge nicht mit seiner Mutter mitgehen möchte?

„Die vorherige Richterin hatte der Mutter in den letzten 15 Monaten nicht erlaubt, meinen Sohn ohne eine Begleitung von Sozialarbeitern zu sehen. Dies war zudem auch stets auf einige Stunden beschränkt”, berichtet der besorgte Vater. Laut Darstellung des Vaters habe die Mutter ein regelmäßiges Umgangsrecht gehabt, stets an Donnerstagen für zwei Stunden, das sie seit 3 Monaten komplett ignoriert hatte.

„Die neue Richterin scheint einfach ein Urteil kopiert zu haben, das ihre vormalige Kollegin und nun Anwältin der Mutter hat zukommen lassen“ mutmaßt der Vater, der nun intensiv an der Berufung arbeitet.

Weiterhin gebe es Probleme in ganz Cordillera mit den Sozialarbeiterinnnen und Gerichtspsychologen, welche laut Angaben des Vaters illegale Zahlungen verlangen, welche ihnen laut Gesetz nicht zustehen. Seitdem der Vater schriftlich auf diesen Missstand hingewiesen hatte, hatten sich die Damen entschieden, in Ihren Berichten an die Gerichte Umstände zu erfinden, die sein Sohn anders dargestellt habe. Auch diese Berichte hatte die Richterin erwähnt, und dabei alle Empfehlungen von zahlreichen Psychologen ignoriert.

„Ich werde Hilfe bei der deutschen Botschaft suchen“, so der besorgte Vater, der seinen Sohn nicht verlieren möchte.

Nach den Motiven der Mutter gefragt, entgegnet der Vater, dass diese das Sorgerecht wohl nur deshalb suche, um dem Vater Geld abnehmen zu können. Die Mutter sei zudem von der Staatsanwaltschaft wegen zahlreicher Falschanzeigen beschuldigt worden.

Der Vater beabsichtigt zudem, die Richterin Haydee Berlinda Pereira Riveros anzuzeigen.

Nach paraguayischem Recht dürfen die Namen der Eltern und des Kindes nicht genannt werden.

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6 Kommentare zu “Richterin will deutschem Vater das Kind wegnehmen und der gewalttätigen Mutter geben

  1. Ja, kann ich mir vorstellen, dass wenn er sein Kind nicht wie hier sonst üblich erzieht, er einen schlechten Einfluss auf das Kind hat. Ich denke, der Deutsche bezahlt Müllgebühr, hört sein “Kirschen-Kirschen-Fräulein” mit Kopfhörer und sauft nur Henniez. Diese Erziehung ist etwas unüblich.
    Hinzu kommt, so wie ich die Eingeborenen bisher kennen gelernt habe, die sind mit allen Wassern gewaschen: tricksen, korrumpieren, sagen nicht ganz die Wahrheit, tun schon gar nicht, was sie sagen gedenken zu tun, fälschen Dokumente… alles Sachen, da kommst als Gringo nicht mit. Die Eingeborenen kennen sich mit hiesig ähm Recht bestens aus. Gringo nicht.
    Auch im Burbaki-Rechtsstaat gilt das Gesetz, dass ein Kind ab dem 5. Altersjahr wählen kann, bei wem es leben will. Aber das kann hiesig Vollprofi-Prästeinzeitjustiz ja nicht wissen.
    Sicherlich ein Leid für den Vater – für die Mutter auch – aber vor allem für das Kind.

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  2. Reichsbaron Abramowitsch van Witzleben-Elensky

    Es gibt keine paraguayisches Recht daß besagt die Namen dürften nicht genannt werden.
    Würden die Namen genannt käme sicherlich heraus daß der Vater Deutscher ist und die Mutter Paraguayerin.
    Allerdings sind Paraguayerinnen in den seltensten Fällen gewalttätig so daß eventuell die Mutter auch eine Deutsche sein könnte.
    Unter Paraguayern geht familiäre Gewalt meist vom Mann aus und dann meist im betrunkenen Zustand und wegen Eifersucht und Misstrauen ob der Partner nicht fremd geht.
    Geld abzuzapfen ist allerdings der neueste Sport unter den paraguayischen Frauen – die Kinder gelten meist als lebende Sparschweine die nur zu dem Zweck in die Welt gesetzt werden den Vater jetzt finanziell auszunehmen. Kinder gelten als Altersversicherung für die Mutter – nicht so sehr für den Vater unter Paraguayern.

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  3. Unfassbar, dieser Artikel löst bei mir eine Bestürzung aus, die schwer in Worte zu fassen ist. Wie verkommen müssen diese Menschen sein, dass Erpressung und Korruption im eigenen Interesse wichtiger ist als Kindeswohl?
    Jetzt kann die deutsche Botschaft ja mal zeigen, ob sie sich ihrer Landsleute stark macht, in der Vergangenheit war das nur ganz selten der Fall. Ich hoffe nur, dass in dem Fall, indem ein 9-jähriger als Spielball herhalten muss, alle Hebel umgelegt werden.

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