Rindfleisch und Soja im Tausch gegen Gaddafi?

Asunción: Nachdem Fernando Lugo mit dem iranischen Präsident Mahmud Ahmadinedschad sprach und es laut offiziellen Kreisen um die Verbesserung der bilateralen Beziehung ging, macht sich ein Gerücht laut nachdem es bei dem mitternächtlichem Telefonat nicht nur um Rindfleisch und Soja ging.

Es wird angenommen, dass Mahmud Ahmadinedschad den paraguayischen Präsidenten gefragt habe, ob Muammar al-Gaddafi politisches Asyl in Paraguay gewährt werde. Da sich Lugo wie auch die Präsidenten der Nachbarländer gegen den Kriegseinsatz in Libyen stellen, sind sie somit potenzielle Sondierungskandidaten für den Libyenfreund Mahmud Ahmadinedschad.

Venezuelas, Hugo Chávez versucht nach Ansicht einiger Pressevertreter auch Länder zu finden, die ihn im Fall der Fälle ein Asyl geben würden. Chavez sagte in Uruguay, dass er Gaddafi leider seit Tagen nicht mehr anrufen könnte weil er mit dem Telefonat lokalisiert werden könnte. Bei dem letzten Gespräch der beiden sagte Gaddafi ihm ausdrücklich, nicht ins Exil zu gehen. Doch Gaddafis Mauer des Trotzes fängt an zu bröckeln, nachdem sein Verteidigungsminister Mussa nach England geflohen ist. Bis jetzt ist international nur Uganda bereit dazu ihn aufzunehmen.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora / Spiegel.de)

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2 Kommentare zu “Rindfleisch und Soja im Tausch gegen Gaddafi?

  1. Eins verstehe ich nicht, Rindfleisch und Soja im Tausch für diesen Verbrecher, bekommt Paraguay das oder müssen wir auch noch dafür bezahlen ?
    Und warum sucht Hugo Cháves ein Land für sein Asyl, er hat doch selber Platz genug, oder ist Cháves sich zu fein dafür?
    Der Menschenschinder kommt doch aus einem Wüstenstaat, sollen sie ihn doch in der Sahara aussetzen.

  2. Ich frage mich, warum geben Ahmadinedschad und Chaves nicht ihrem Freund Muammar al-Gaddafi nicht in ihren Asyl? Die Antwort ist ganz einfach: In einem Land, wo Doppelmörder frei herum laufen, wird doch wohl Platz für einen Massenmörder sein.
    Übrigens es ist der Außenminister Mussa Kussa, der sich nach London abgesetzt hat, nicht der Verteidigungsminister. Wir wollen doch bei der Wahrheit bleiben.

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