Rio Paraguay steigt nicht mehr

Asunciòn: Das Ansteigen der Flüsse und die daraus resultierenden Überschwemmungen haben 240.125 Personen aus ihren Häusern vertrieben. Allein in Asunciòn sind es 80.060 Personen, so lauten die Daten des Ministeriums für Katastrophenschutz.

“ Wenn es nicht mehr regnet, wird der Rio Paraguay in den nächsten ein, zwei Tagen anfangen langsam zu sinken“, so sagt Efe Max Pastem, Direktor des klimatologischem Amtes. Der Experte erklärt, dass im oberen und mittleren Streckenabschnitt des Rio Paraguay kein Regen mehr gefallen ist. Die leichten Regenfälle in Asunciòn haben keine Auswirkungen auf den Wasserstand des Rio Paraguay und die Meteorologen haben keine Regenfälle für den nächsten Zeitraum vorhergesagt.

Efe Max Pastem erklärt weiter, das dass Absinken des Wasserstandes sehr langsam vor sich gehen wird. Die Flüsse in die der Rio Paraguay mündet, führen ebenfalls Hochwasser und haben nur eine langsame Strömung. Hier fließt das Wasser nur langsam ab.

Darum bezweifelt der Experte auch, dass die Überschwemmungsopfer in ihre Häuser zurückkehren können.“ Die Zeit der Regenfälle ist noch nicht vorbei. Im letzten Drittel des Jahres wird es weitere Niederschläge geben und der Fluß wird wieder steigen. Hierbei berücksichtigt Efe Max Pastem auch das Phänomen „El Nino“. Ein Phänomen, welches zu einer größeren Niederschlagsmenge in Paraguay führt.

Die Weltorganisation für Meteorologie sagt mit einer 75 – 80 % Wahrscheinlichkeit das Eintreffen von „El Nino“ im Oktober/November voraus. Im Moment befinden wir uns in der Trockenzeit von Paraguay. Die starken Regenfälle und die Sommergewitter ließen die Flüsse über die Ufer treten. Die Experten reden hier vom Klimawechsel.

(Wochenblatt/Ultima Hora)

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