Rio Verde: “Wir wollen doch nur in Sicherheit arbeiten“

Río Verde: Die mennonitische Kolonie nahe Santa Rosa del Aguaray hat ein Sicherheitsproblem trotz militärischem Stützpunkt. Die Einnahmen aller Mitglieder sind in Gefahr wenn sie keiner beschützt.

Die erste Reaktion auf solche Entführungen, wie geschehen mit Gerardo Wall, ist ein Wegzug nach Mexiko. Wie der Administrator der Kolonie, Jacob Friesen, jedoch erklärte ist das eher unwahrscheinlich. Friesen sprach über gesundheitliche Probleme des Entführten. Dieser ist mittlerweile ins Krankenhaus eingewiesen worden und wird wegen Bluthochdruck und Diabetes behandelt.

“Alle Einwohner der Kolonie erwarten von den staatlichen Behörden Aktionen, die die Sicherheit aller gewährleistet. Wir konnten immer in Ruhe hier arbeiten. Für uns wäre es nicht einfach hier alles zurückzulassen und in ein anderes Land zugehen. Wir warten auf eine Lösung. Währenddessen bleibt uns nur das Gebet und Ausdauer“, versicherte Friesen, der selber eine milchverarbeitende Fabrik betreibt.

Gerardo Wall wurde vergangenen Freitag auf der Estancia Yba Jhai entführt und nach sieben Stunden wieder freigelassen. Die EPP warnte ihn vor weiteren Sprühaktionen auf seinen Maisfeldern und untersagte jegliche Aktivitäten seinerseits.

Obwohl die gemeinsamen Einsatzkräfte zeitnah vor Ort waren, konnte man keinen der Entführer festnehmen. Innenminister Rojas geht davon aus, dass die FTC die Gruppe umstellte und somit die Freilassung zustande kam.

Wochenblatt / Última Hora

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2 Kommentare zu “Rio Verde: “Wir wollen doch nur in Sicherheit arbeiten“

  1. „die Gruppe umstellte“, und alle sind in Freiheit. Haben diese Clowns gut gemacht. Mexico, aber auch Belize wäre eine gute Alternative um in relativer Sicherheit ihr Leben führen zu können

  2. Tja, bei der EPP haben viele die Finger drin, und viele Interessen werden vertreten, erst wenn die Mennonite das Land verlassen würden und wirtschaftlich einen Chaos anrichten dadurch würde man vielleicht aufwachen, ist ja alles nur noch ein Witz die Geschichte