Roque Santa Cruz betrogen

Asunción: Das paraguayische Fußballidol schlechthin, Roque Santa Cruz, wurde Opfer einer raffinierten Trickbetrügerin. Sie ergaunerte sich 14,5 Millionen Guaranies von dem Spieler.

Die 27-Jährige Betrügerin wurde aber in Areguá nun verhaftet. Sie heißt Maira Paolá Gómez. Die Masche war einfach aber raffiniert. Ihr gelang es Santa Cruz, durch einen Identitätswechsel eines WhatsApp Kontos, mit dem Namen von José Ramón Leguizamón, falsche Nachrichten zu übersenden. Leguizamón war ein ehemaliger Mitspieler von Santa Cruz und befindet sich nun in Argentinien.

Durch den den gefälschten Account klagte Gómez über wirtschaftliche und familiäre Probleme. Sie behauptete zudem, dass ihr Bankkonto gesperrt sei und keine Gelder abgehoben werden könnten.

Santa Cruz stellte einen Scheck über 8,5 Millionen Guaranies aus, der an dem Vereinsgebäude von Olimpia übergeben wurde. In dem Club spielt Santa Cruz zurzeit. Die Frau gab sich als Familienangehörige von Leguizamón aus. Den Scheck überreichte ihr ein Freund von Santa Cruz.

Im März kam eine weitere Forderung von Gómez über sechs Millionen Guaranies an Santa Cruz, auch über WhatsApp. Nachdem dieser wieder erfolgreich übergeben wurde und noch einmal vier Millionen Guaranies gefordert wurde schöpfte Santa Cruz endlich Verdacht. Er rief Leguizamón in Argentinien an und der Schwindel flog auf.

Bei der dritten Scheckübergabe verfolgten zivile Beamte die Betrügerin um an eventuelle Hintermänner zu kommen. Sie wurde dann in Areguá verhaftet. Es stellte sich heraus, dass sie die Tat alleine geplant und ausgeführt hatte. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren wegen Betrug eingeleitet.

Quelle: Ultima Hora

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4 Kommentare zu “Roque Santa Cruz betrogen

  1. Was sind schon 14,5 Mio. Guaranies? Er wird es verschmerzen können! Da sind sind viele Extranjeros schon um wesentlich mehr Geld in Paraguay betrogen worden, ohne daß darüber in der Zeitung berichtet wurde und ohne daß die Polizei und die Staatsanwalt sich jemals darum gekümmert hätten.

    1. So ist es. Wenn das einem Extranjero passiert, dann traue ich der Polizei sogar zu, dass sie bei so einem Fall nur das Opfer auslacht und sagt, dass man selber Schuld sei aufgrund seiner Naivität. Ausserdem brauchen die Paraguayer das Geld viel mehr, die Deutschen/Schweizer/Ösis ham´s doch reichlich.