Hochspannungs-masten der ANDE umgesägt

Der nationale Stromversorger ANDE bestätigte heute, dass es in Ciudad del Este einen Sabotageakt gegeben hätte, bei dem Strommasten für eine 220 kV Leitung umgeknickt seien, ein Sprecher nannte dies ein “terroristisches Vorgehen“. Die Straftat wurde an die Staatsanwaltschaft gemeldet, die entsprechende Untersuchungen eingeleitet hat.

Schon gestern Nachmittag ereignete sich der Vorfall, es wurde aber erst heute bestätigt, dass Saboteure Hochspannungsmasten zerstört hätten. Dabei wurden die Schrauben am Fundament angesägt was zum Einsturz führte. „Der Sachschaden dürfte in etwa 500 Millionen Guaranies betragen“, sagte Walter Causarano, technischer Leiter der ANDE gegenüber dem Radiosender Cardinal. Er fügte an, der Vorfall hätte sich in “Ciudad Nueva“ bei Kilometer 7, in der Nähe von Ciudad del Este, ereignet. Anliegende Bewohner bemerkten den Einsturz und verständigten die Polizei. Die neue Trasse soll eine bessere Stromversorgung sicherstellen.

Causarano erklärte, die Arbeiten an der neuen Hochspannungsleitung würden sich nun verzögern, eine Anzeige sei erfolgt und die Staatsanwaltschaft leite die Ermittlungen im Fall eines “terroristischen Aktes gegen staatlichen Eigentum“.

Quellen: Ultima Hora, ABC Color