Schluss mit den Pannen-Jahren: Warum viele Zuckerrohrbauern gerade jubeln

Mauricio José Troche: Der Leiter der Petropar-Alkoholproduktionsanlage in Mauricio José Troche, Eder Villagra, bestätigte, dass nur 42 Tage nach dem Start der diesjährigen Kampagne bereits die Marke von 100.000 Tonnen gemahlenem Zuckerrohr in der Erntezeit 2026 erreicht wurde.

In einem Videobeitrag, der über die sozialen Netzwerke von Petropar verbreitet wurde, hob der Werksleiter das Produktionstempo hervor und erklärte, dass dieses Ergebnis “Ansporn gibt, weiterhin auf das Management und die Kollegen zu setzen und an sie zu glauben“.

Auch die Erzeuger lobten die Leistung der Fabrik. Der Zuckerrohranbauer Cantalicio Fariña wies darauf hin, dass das Werk „zu 100 % arbeitet, ohne die ständigen Unterbrechungen der Vorjahre“. Dies ermögliche es den Bauern, ihren Rohstoff zügig zu liefern und die Zahlungen rechtzeitig zu erhalten.

Ebenso betonte der Produzent Inocencio Estigarribia, dass das reibungslose Funktionieren der Anlage auf die gründliche Vorbereitung vor Beginn der Erntesaison zurückzuführen sei. „Es wurde sich gut vorbereitet, und deshalb sieht man heute die Ergebnisse“, äußerte er.

Nach Angaben von Petropar mobilisiert die Ernteperiode 2026 rund 2.000 registrierte Erzeuger, die als Lieferanten für das staatliche Unternehmen gelistet sind. Zudem wird eine wirtschaftliche Finanzspritze von über 98 Milliarden Guaranies in den Einflussgebieten des Werks erwartet, die in den Departments Guairá, Caaguazú und Caazapá liegen.

Darüber hinaus kommt die Aktivität indirekt mehr als 40.000 Familien zugute, die mit der Produktionskette verbunden sind – darunter Erntearbeiter, Spediteure, Trucker, Saisonarbeiter, Händler und andere Dienstleister rund um die Ernte und den Transport des Zuckerrohrs.

Wochenblatt / adn digital / Beitragsbild Archiv

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