Asunción: Am morgigen Donnerstag, dem 9. Juli, wird die Senabico eine Versteigerung von Wohn- und Landwirtschaftsimmobilien sowie von Familien- und Nutzfahrzeugen durchführen. Wir zeigen Ihnen einige der Angebote.
Die XXI. öffentliche Auktion findet ab 09:30 Uhr morgens am Sitz von CEMINA (Calle Punta Brava nahe Avda. Madame Lynch, Asunción) statt.
Das Nationale Sekretariat für die Verwaltung beschlagnahmter und eingezogener Güter (Secretaría Nacional de Administración de Bienes Incautados y Comisados – Senabico) sucht dabei nach den Höchstgeboten für bewegliche und unbewegliche Güter, die aus Gerichtsverfahren im Bereich des organisierten Verbrechens und des Drogenhandels stammen.
Einige Angebote
Wohnimmobilien im Stadtgebiet: Hier sticht ein Wohnhaus in der Nähe der Ausweisbehörde der Nationalpolizei (Departamento de Identificaciones) hervor. Das Startpreis-Gebot liegt bei 3 Milliarden Guaranies.
Zudem steht ein Haus zum Verkauf, das sich ideal als Büro eignet. Es befindet sich im Viertel Mburicao (Nähe der Präsidentenresidenz Mburuvicha Róga) mit einem Startpreis von 390.000.000 Guaranies.
Landwirtschaftliche Immobilien: Hier sticht ein Komplex aus vier Grundstücken hervor, die für die Land- und Viehwirtschaft geeignet sind und in der Umgebung des Cerro Memby (Yby Yaú) liegen. Der Mindestpreis beträgt 573.600.000 Guaranies.
Fahrzeuge: Versteigert werden erschwingliche Familienautos bis hin zu Sattelschleppern, Aufliegern und Motorrädern.
Für Rückfragen und die vorherige Terminabsprache zur Besichtigung wurde die Mobilfunknummer (0974) 521-205 eingerichtet.
Wohin fließt das eingenommene Geld?
Gemäß dem Gesetz Nr. 5.876/17 über die Verwaltung beschlagnahmter und eingezogener Güter wird der Erlös wie folgt aufgeteilt:
-50 % für Rehabilitation und Prävention: Die Hälfte aller Einnahmen fließt direkt in die Finanzierung von Projekten zur Rehabilitation von Suchtkranken und in Programme zur sozialen Wiedereingliederung. Zudem werden damit Präventionsprojekte gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung abgedeckt.
-30 % für Sicherheits- und Justizbehörden: Dieser Prozentsatz wird unter den Institutionen aufgeteilt, die an vorderster Front gegen diese Kriminalität kämpfen – darunter die Justiz, die Staatsanwaltschaft, die Nationalpolizei und die nationale Drogenbekämpfungsbehörde (SENAD), um deren operative Kapazitäten (Kauf von Ausrüstung, Technologie etc.) zu stärken.
-20 % für die Senabico: Der verbleibende Teil wird ausschließlich für die Betriebs-, Wartungs- und Bewachungskosten der beschlagnahmten Güter verwendet, welche das Sekretariat während der laufenden Gerichtsverfahren verwalten muss.
Wochenblatt / Hoy















