Schwarze Schafe beim Tourismus

Experten aus der Tourismusbranche warnen vor unqualifizierten Reise- oder Transportunternehmen, die Exkursionen oder Reisen im Outdoor Bereich anbieten.

„Es ist beunruhigend, wie Menschen bei Abenteueraktivitäten wie Klettern, Kajakfahrten oder Bergsteigen unprofessionell begleitet oder gesichert werden. Wenn etwas Ernstes passiert, gibt es keine Garantie einer Versicherung“, sagte Juan Anibal Gonzáles Stanley, Direktor des paraguayischen Verbandes der Fremdenführer.

Er stellte weiter fest, dass es zuhauf Angebote gebe, die Ausflüge zum Salto Cristal, in die Nationalparks Ybytyruzu und bei Altos oder ähnliche Ziele anbieten. Dabei wird auch Klettern an Felswänden angeboten, jedoch sind die Sicherheitsausrüstungen bei vielen Anbietern mangelhaft.

„Erst vor Kurzem haben wir auf unserer Facebook Seite vom Verband der Fremdenführer (APGT) einige Bilder veröffentlicht, dabei werden eklatante Fehler beim Abseilen oder in der Sicherungstechnik aufgezeigt, die von Teilnehmern ins Netz gestellt wurden“, sagte Stanley.

Insgesamt gibt es in Paraguay 925 Fremdenführer und 953 für Outdoor Aktivitäteten, die offiziell bei der Tourismusbehörde Senatur registriert sind.

„Wir wollen den Öko-Abenteuer-Tourismus nicht beschränken. Die Teilnehmer sollen aber prüfen, ob die Angebote von Personen durchgeführt werden, die von der Senatur autorisiert worden sind“, erklärte er.

Wenn wir ein aufstrebendes Reiseziel in der Welt werden wollen müssen wir Sicherheitsnormen anbieten und einhalten. Viele Teilnehmer vergleichen die Preise der Angebote, jedoch kann billig auch ein hohes Risiko sein, Qualität und Sicherheit kostet immer mehr, aber es kann in dieser Sparte Leben erhalten, erklärte Stanley weiter.

In der Praxis empfiehlt er, beim Erwerb von Dienstleistungen im Abenteuer Bereich zu prüfen, dass diese von der Senatur autorisiert sind. Die Anbieter können nicht einfach Angebote an die breite Öffentlichkeit verkaufen, es muss ein Verantwortlicher oder ein Reisebüro dahinter stehen, an Hand dieser Information genügt ein Anruf bei der Behörde und man weiß Bescheid.

Quelle: Ultima Hora

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