Schweiz Nr. 1 im globalen Wettbewerb

Die deutsche Volkswirtschaft hat ihre Position im internationalen Wettbewerb weiter gestärkt – allerdings vor Bekanntwerden des VW-Skandals. Im «Globalen Wettbewerbsindex 2015» des Weltwirtschaftsforums (WEF) erreichte die Bundesrepublik nach der Schweiz, Singapur und den USA den vierten Platz. Damit verbesserte sich Deutschland gegenüber 2014 um einen Rang, wie aus dem in der Nacht zum Mittwoch veröffentlichten WEF-Bericht hervorgeht.

Allerdings war die Datenanalyse für den renommierten Index schon abgeschlossen, als die Abgas-Betrügereien beim weltgrößten Autohersteller VW ruchbar wurden. Wichtig sei nun, inwieweit die Folgen des Ansehensverlustes für «Made in Germany» mittel- und langfristig wettgemacht werden könnten, sagte die leitende WEF-Ökonomin Margareta Drzeniek der Deutschen Presse-Agentur.

«Deutschland profitiert von hoher Innovationskraft und einem hohen Entwicklungsgrad der Unternehmen. Es besitzt also die Grundlagen, wettbewerbsfähig zu bleiben», erklärte die Ökonomin.

Die Schweiz steht zum siebten Mal in Folge an der Spitze. Die Niederlande konnten sich vom achten auf den fünften Rang vorarbeiten. Japan hielt sich auf Platz 6, Hongkong auf Rang 7. In die Top Ten schafften es auch wieder Finnland, Schweden und Großbritannien.

Das jährliche Ranking erfolgt nach zwölf einheitlichen Kriterien für Wettbewerbsfähigkeit, die 2004 vom WEF aufgestellt wurden –
darunter die Innovationsfähigkeit der Unternehmen, staatliche
Rahmenbedingungen für die Wirtschaft sowie der Zustand der Finanzmärkte, der Infrastruktur und des Bildungswesen.

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CC

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