Schweizer Unternehmer wollen in großflächige Aufforstung investieren

Asunción: Ein wichtiges Aufforstungsprojekt wurde dem Industrieministerium von Vertretern Schweizer Unternehmern vorgestellt, die große Investitionen im Land umsetzen wollen.

Der Minister für Industrie und Handel, Javier Giménez, empfing Vertreter der Anwaltskanzlei Peroni Sosa Tellechea Burt & Narvaja, die ein Investitionsprojekt der FLS Paraguay S.A.-Gruppe im Zusammenhang mit großflächiger Wiederaufforstung vorstellten.

Laut Francisco Peroni planen ihre Vertreter, in den nächsten 10 Jahren etwa 200 Millionen US-Dollar im Land zu investieren, wobei der Schwerpunkt auf Eukalyptusarten liegt. Dieses Projekt kombiniert Wiederaufforstung und kommerzielle Forstwirtschaft von bis zu 60.000 Hektar und mit Naturschutz von bis zu 30.000 Hektar. Somit erzielt dieses Vorhaben große ökologische und soziale Auswirkungen.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Erörterung der Wiederaufforstungsvorschriften und des 60/90-Regimes zur Investitionsanziehung sowie deren Nutzung durch das Unternehmen. Es wurde hervorgehoben, wie wichtig es ist, die Langfristigkeit des Projekts zu berücksichtigen, da nach der Gründung des Unternehmens mit der ersten Ernte zwischen 8 und 9 Jahren gerechnet wird, was eine erhebliche Kapitalinvestition und die Notwendigkeit mit sich bringt, auf Einnahmen zu warten.

Das Projekt erwägt sowohl die Wiederaufforstung mit einheimischen Arten als auch die industrielle Nutzung nicht heimischer Arten, mit besonderem Schwerpunkt auf Umweltschutz und der Schaffung von Korridoren für die Tiermigration. Das Potenzial von Biomasse als exportierbare Ressource für die Herstellung von Paletten und anderen Holzprodukten wurde ebenso diskutiert wie die Nutzung von Abfällen zur Energiegewinnung in der lokalen Industrie.

Die aus der Schweiz stammende Investmentgruppe FLS Paraguay Sociedad Anónima zeigte großes Interesse an diesem Projekt, das derzeit vom Wirtschaftsministerium mit sehr positiver Aufnahmefähigkeit analysiert wird. Es wird erwartet, dass diese Initiative nicht nur wirtschaftliche Vorteile bringt, sondern auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum Umweltschutz im Land beiträgt.

Wochenblatt / Hoy

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4 Kommentare zu “Schweizer Unternehmer wollen in großflächige Aufforstung investieren

  1. Die wollen im Naturschutzgebiet Eukalyptusarten pflanzen (30.000)? Dümmer geht’s nimme. Abe mit den restlichen 2/3 (60.000) stimmt die Kasse dann wieder. MUSS dann nur nach Noramerika, Europa und Asien verschippert werden, damit es ein paar Schwitzzzzzer-Räppli mehr zu verdienen gibt, als ob Noramerika, Europa und Asien nicht selbst Eukalyptusarten pflanzen könnte.

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  2. DerEulenspiegel

    Natürlich – mit Eucalyptus tiefgreifende Bodenschäden produzieren und hinterlassen! Was für ein WAHNSINN!!!! Wer genehmigt denn so etwas?

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  3. Wenn mit den Eukalyptus Bäumen eine Forstwirtschaft geschaffen werden soll und damit Naturwälder geschützt werden und auch aufgeforstet werden ,begrüße ich das Vorhaben. Eine Forstwirtschaft mit genügend Ertrag für den Täglichen Holzkonsum fehlt hier. Darum der Raubbau an den Naturwald.

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  4. Der Gedanke mit der Forstwirtschaft ist gut. ob der Eukalyptus Baum allerdings eine in grossen Mengen vermarktungsfähige Baumart ist bezweifle ich. Im übrigen ist es ohnehin fraglich für wie viele Menschen zukünftig ueberhaupt noch etwas produziert werden muss ? Vor diesem Hintergrund kann man sich auch zurücklehnen und die Show genießen.

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