Senatoren warnen, Debatten in Sitzungen endgültig abzuschaffen

Asunción: Der liberale Senator Eduardo Nakayama hat sich über die Absicht einiger seiner Kollegen geäußert, das Regelwerk des Senats dahingehend zu ändern, dass die Debatten am Ende der Tagesordnung stattfinden. Seiner Meinung nach zielt diese Initiative darauf ab, Debatten zu unterbinden.

Der Gesetzgeber hält es für “etwas Schlimmes”, dass versucht wird, die internen Regeln des Oberhauses zu ändern und sich dabei die “Dampfwalzen Mehrheit” zunutze zu machen, die die Colorado-Partei derzeit hat.

“Für mich ist das der Todesstoß für das Parlament, erstens, weil diese neue Mehrheit versucht, inhaltliche Fragen ohne Diskussion durchzusetzen, jetzt wollen sie keine Diskussion mehr, wir werden nicht in der Lage sein, zu klagen, wir werden nicht in der Lage sein, Dinge auf den Tisch zu legen, denn das wird bis zum Ende gehen und am Ende gehen die Colorados, sie gehen und das Problem ist vorbei, sie wollen nicht arbeiten, die Situation ist sehr ernst”, sagte er in einem Interview mit Radio 1000 AM.

Im Oberhaus wurde ein Entwurf zur Änderung der Geschäftsordnung vorgelegt, der darauf abzielt, dass an ordentlichen Sitzungstagen (Jeder Donnerstag) der Platz für die Redner an den letzten Platz, nach dem Ende der Tagesordnung und nur in der geschätzten Zeit von einhundertachtzig Minuten, verlegt werden soll.

Wochenblatt / El Nacional

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1 Kommentar zu “Senatoren warnen, Debatten in Sitzungen endgültig abzuschaffen

  1. Jupp, dat wäre noch nen Job für mich. Sollte ich jeden Donnerstag um 11:55 Uhr mal extra vorbei. Abe tote Hose, Langeweile. Um 12:00 Uhr kann ich wieder abwackeln, meinen Zweitjob nachgehen. Hat sich nicht letzthin so einer beschwert, dass er von den 50 Millionen PYG pro Monat fast nicht leben könne? Also, wenn auch ich für so einen Job überhaupt nicht qualifiziert bin. Abe mache würde ich dat schon.

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