Sicherheit geht vor

Eusebio Ayala: Dank der unermüdlichen Arbeit des Ministeriums für öffentliche Bauten, konnte letzten Montag ein Fußgängertunnel eingeweiht werden, der sicherlich notwendig ist um die Ruta II zu unterqueren.

Die Arbeiten fanden bei km 75,1 der Ruta II statt und wurden am Montag vom Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) vorläufig freigegeben.

Manche sagen, dass der Tunnel an Regentagen vermutlich überflutet wird. Andere sprachen das Thema Sicherheit an: “Ich frage mich, wer es wagt, nachts durch diesen Tunnel zu gehen”, ironisierte Twitter-Nutzer Ignacio Pidal.

Die Arbeiten sind Teil der Straßenverdoppelung und -verbreiterung. Es wurde aus vorgefertigten Elementen mit einer Größe von 2,5 mal 2,5 m gebaut. Er ist 32 m lang und verfügt über Treppen und Rampen an den Eingängen.

Der MOPC versprach ein intelligentes Beleuchtungssystem, das die Intensität der Beleuchtung anpasst, je nachdem, ob Personen vorbeigehen oder nicht.

Die Ministerium für öffentliche Bauten kündigte außerdem an, dass in Kürze ein elektromechanisches System in Betrieb genommen werden soll, was Menschen mit körperlichen Behinderungen bei der Fortbewegung hilft.

Wochenblatt / Extra

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5 Kommentare zu “Sicherheit geht vor

  1. Die Idee ist sicher nicht schlecht. Aber zu wenig durchdacht. In Roque Alonso haben se vor zwei Jahren zwei Fußgängerüberführungen eingeweiht und sich großmaulig gegenseitig auf die Schultern gekloppt. Die Straße wurde für die Inauguration zur Hälfte gesperrt und alle Politiker grinstens sich gscheit auf dem Diente de Stockzahn gegenseitig an.
    Doch, niemand überquert diese Fußgängerüberführungen. Aber wirklich niemand. Ab und zu muss man voll auf die Klötz, weil ein paar Eingeborene über die Straße watscheln wollen. Aber die drei Mal 25 Meter, um nach oben zu steigen, nimmt sich niemand.
    Diese Fußgängerunterführung könnte bei Regen nicht nur vermutlich mit Wasser gefüllt werden, sondern das wird sie ganz bestimmt tun. Vielleicht habens sogar an eine Abwasserleitung gedacht, aber fünf Meter daneben gebaut, wie damals an der Mcal. Lopez, wo sie sie zuerst wieder ausbuddeln und am richtigen Ort wieder einbuddeln mussten. Ja, das Gitter in der Mitte auf dem 2. Bild ist ein ca. 10×10 cm Abfluss. Zum Glück bleibt das Land inklusive Schüler und arbeitende Bevölkerung zuhause, wenn es in Kübeln regnet. Hoffentlich schaffen es wenigstens diejenigen raus, die jeden 4. Monat einen zusätzlichen Zahltag erhalten, damit sie auch motiviert sind bei Regen zur Arbeit zu erscheinen (kein Witz, das gibt es hierzulande tatsächlich).
    Da traue ich mich nicht einmal am Tag durch. Werden viele meiner 2 Millionen eingeborener Amigos lauern, um mich um Mil anzupumpen. Da werde ich sicher die Geldbörse hervornehmen und Mil donieren und mir eine neue Geldbörse kaufen, weil Geldbörse verduftet. Aber als Frau wird Frau es auch nicht leichter haben.
    Habens sogar an Rampe gedacht. Wow, das wird dann toll den Intelligenzbolzen auf Moto auszuweichen als Fußgänger. Beide Daumen nach oben und ein gscheit Grinsen auf dem Diente de Stockzahn sollte jedem Fußgänger signalisieren: “ja, ich mues jetztä da mal durch blochen”.
    Und sich durch den Müll zu graben, bis man wieder draußen ist. Aber vielleicht stellens ja noch Mülleimer auf, wo Plastik, Glas, Billigpolarbierbücks und toter Hund getrennt gesammelt werden kann.
    Die Schuma würde ich auf jeden Fall mitnehmen, nicht unbedingt, dass sie den Müll dort abfackeln – dafür habens ja hier einen Müllabfackelhaufen neben dem Kinderspielplatz hinter dem Haus – ne, dort wird es bald riechen wie auf einer französischen Autobahnraststätte bei den Toiletten.
    Ne, das wird nicht klappen. In einem Land mit Vollprofi-Prästeinzeitjustiz und -polizei und einer ignoranten Ego-Bevölkerung wird weiterhin jeder tun, was und wie es ihm gerade passt.

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    1. Lass mal die Kirche im Dorf.Das die Uterführung gut ist keine Frage,ob das Wasser abfließt ist eine andere Kiste,Sie Wissen nicht ob die Roste unten noch ein größeres Abwasserrohrunterhalb haben.Bei passenden Niederschlag fülle ich ihnen jeden Tunnel.Egal wo!Man weis nie was ein Hauptkanal hergibt,wie er ausgelastet,Ruckstauklappen/Schieber die automatisch schließen.Das alles ist eine Frage des Geldes.
      Die andere Sache ist die man die Menschen nicht so einfach umerziehen, das sie alle Brav durch die Unterführung laufen.Die Sicherheit ist hier Frage,so wie der Gebaut ist ideal für Überfälle

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      1. Das habe ich auch geschrieben, dass die Unterführung grundsätzlich eine gute Sache ist @monai. Nein, da ist kein größeres Abwasserrohr darunter. Ich kenne das System. Das ist das gleiche System wie man hier oft sieht. Das ist ein Schacht, genau so hoch wie auf dem Foto erkennbar breit mit einem Gitter darüber. Mit etwas Blätter und Müll darüber läuft das Wasser dann besonders gut ab. Es gibt da keine Kanalisation. Natürlich haben wir hier mehr als 300 Tage ohne Regen. Wir werden sehen, wenn die Feuerwehr ausrücken wird, um die Menschen zu retten. Natürlich ist es eine Frage des Geldes. Man benutze Suchfunktion oben, um sich über die in der Korruption verschwundenen Millionen von US-Dollars zu informieren. Da bleibt es natürlich weiterhin eine Frage des Geldes. Natürlich kann man Betonplatten mit Spucke zusammenkleben und das hält dann auch bis zur Bezahlung des Amigo-Subunternehmens. Oder dem ersten Regen. Auf jeden Fall bis alle die Plata in der Kralle haben. Das Schöne, sie bekommen dann wieder Millionen US-Dollar, um es wieder zurecht zu basteln. Die Gleichen! Die Eusebio Ayala ist eine Straße mit 6 Spuren. Jedenfalls dort, wo nicht das abgebrochene Metrobus-Projekt für Millionen US-Dollar zwei Spuren gesperrt sind für nichts. Auch keine Bemühungen das wieder rückgängig zu basteln. Da ist es sehr sinnvoll etwas für die Fußgänger zu machen. Keine Frage. Die Frage ist aber, wo habens denn diese Fußgängerüberführung hin gebastelt? Die Eusebio Ayala ist immerhin einige Kilometer lang. Also wenn sie vom Streichhölzl-Laden zum Billigpolarbierbücksenpack-Laden führt, dann wird sie ganz bestimmt auch rege benutzt werden. Ich nehme an, es hat eine Schule in der Gegend und will die Kinder erziehen. In dem Alter könnte es sogar hinhauen. Für die etwa älteren Kinder ab 4 bis 95 denke ich ist Erziehung hoffnungslos.
        Okay, nix für ungut, meine Bedenken oben werden wir dann aus dem edukativen Basura-TV erfahren. Allem voran wird sicher kein Rollstuhl- oder Rollatorfahrer diesen Abhang hinunter fräsen. Den Paragauyanisch Harley Davidson Fräsern (dem Gehör nach zu urteilen) wird es ziemlich wurst sein. Was wird dann geschehen? Sie werden eine Lombada auf diese Rampe basteln. Das wird dann lustig für die Rollstuhl- und Rollatorfahrer. Ne, ich persönlich werde sie niemals freiwillig benutzen. Grund: ich habe Angst zu ersaufen, ausgeraubt, an die Wand gedrückt oder an Gestank abzuserbeln. Naja, für was habe ich ein Auto.

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    2. Sorry, Fußgängerüberführung im Kommentar sollte natürlich Fußgängerunterführung heißen. Eine Kanalisation hat ein Gullideckel, weil es darunter ein T-Rohr hat, d.h. das Wasser fließt durch den Gullideckeln in ein fettes Rohr darunter. Ich weiß ja nicht, ich bin kein Fachmann. Aber das auf dem Foto, das hat einen Abfluss in Mückenkniescheibe. Da kann eine allfällige Kanalisation noch so groß im Durchmesser sein.

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