Sie baden in einer Kloake

Asunción: Das verlängerte Wochenende und die hohen Temperaturen laden zum Baden ein. Wer dies jedoch an der Costanera in Asunción vornimmt könnte schwer erkranken.

Der Paraguay Fluss ist verschmutzt. Wer darin schwimmt oder sich nur erfrischt gefährdet seine Gesundheit. Das ist vielen Menschen aber anscheinend egal.

Die Generaldirektion für Umweltgesundheit (Digesa) untersteht dem Ministerium für Gesundheit und Soziales. Sie hat das Baden in dem Paraguay Fluss in der Bucht von Asunción an der Costanera untersagt. Grund dafür ist eine hohe Konzentration von fäkalen Coliformen. Die Qualität von dem Flusswasser lässt den Gebrauch von Freizeitaktivitäten nicht zu.

Plakate und weitere Warnhinweise werden jedoch bei der Hitze ignoriert. Viele Erwachsene und Kinder wurden beim Erfrischen im Paraguay Fluss beobachtet. Beamte von der Marine Präfektur oder die Nationalpolizei waren kaum präsent. Sie sollten eigentlich das Badeverbot überwachen.

Laut der Digesa kann die Verschmutzung von dem Flusswasser eine Vielzahl von Krankheiten auslösen. Magenverstimmungen bis hin zu Infektionen der Haut oder Kopfhaut sind möglich.

Gestern wurden weniger Menschen an der Costanera registriert. Eis- und Getränkeverkäufer klagten über geringe Umsätze. Das war auch die Meinung von den Vermietern für Fahrräder, Tretautos oder Booten. Es dürfte wohl daran gelegen haben, dass viele Menschen wegen dem langen Wochenende mehr Ziele im Landesinneren aufsuchten um der Hitze zu entgehen.

Wochenblatt / ABC Color

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