Sofia Pfannl unter den Top 5 der besten Küchengötter in Lateinamerika

Asunción: Sofia Pfannl vom Restaurant Pakurí war eine der Finalistinnen für Lateinamerikas aufstrebende Küchengötter und bewies damit vor allem, dass Frauen anscheinend am Herd Regie führen. Den ersten Platz belegte die Bolivianerin Marsia Taha, die 2018 im Restaurant von Pfannl kochte.

Es ist das erste Mal, dass diese Auszeichnung nach Paraguay geht, die von den 50 besten Restaurants Lateinamerikas verliehen wird. „Es ist eine schöne Sache”, sagte Sofia Pfannl (Bildmitte), nachdem sie von dieser Entscheidung erfahren hatte.

Zusammen mit der Gewinnerin Taha (li. im Beitragsbild) vom Restaurant Gustu aus La Paz Bolivien und Sofía Pfannl gehörten zu den Finalisten der Küchengötter: Francesca Ferreyros, vom Restaurant Baan, aus Lima, Peru; Pía Salazar, aus dem Restaurant Nueva, aus Quito, Ecuador und schließlich Debora Fadul, aus dem Restaurant Diacá, aus Guatemala-Stadt, Guatemala.

„Viele haben mir gratuliert und ich habe mich sehr darüber gefreut“, sagte Pfannl, nachdem sie von der Nominierung erfahren hatte. „Wir freuen uns über die Aufnahme unter die Finalisten und jede Art von Erwähnung. Es geht vor allem darum, Paraguay sowie seine Köchinnen aber auch Köche hervorzuheben und zu helfen, das zu verbreiten, was jeder tut. Diesen Effekt hatten wir hier”, fügte sie an.

„Wir sind glücklich mit Taha, ich weiß, wie toll sie als Köchin ist. Sie hat ein weiter fortgeschrittenes Projekt als unseres. Wir sind uns zwar ähnlich, aber sie ist uns etwa sechs Jahre voraus. Sie ist ein Vorbild zum Nachmachen“, erklärte Pfannl.

Sie und Taha sind Bekannte und Freunde. Die Bolivianerin war bis Dezember 2019 in Paraguay und spielte bei einem Galadinner für Paare im Restaurant Pakurí die Hauptrolle. Den beiden zur Seite stand bei diesem Event ebenfalls die peruanische Köchin Elizabeth Londeo (re. Im Beitragsbild) zur Seite.

Die Nominierung als “Rising Star Female Chefin Lateinamerikas“ ist Teil der Lateinamerikanischen 50 besten Restaurants 2021: Vergangenheit und Zukunft in Einklang zu bringen. Sie entspricht der Auszeichnung der Argentinierin Narda Lepes als beste Köchin 2020. Die Änderung wurde für dieses Mal vorgenommen, um zu prämieren, wer aufsteigt, eine neue Vision der Gastronomie präsentiert sowie positive Veränderungen für eine bessere Zukunft fördert.

Die Prämierung von Pfannl unter den besten Finalisten des Preises für die weibliche Offenbarung der lateinamerikanischen Gastronomie ist für Paraguay eine beispiellose Tatsache. Und es ist mit der Aufnahme des Restaurants Tierra Colorada in die Liste der 50 besten Lateinamerikas 2016 ein weiterer historischer Meilenstein der nationalen Gastronomie.

Taha kreiert Gerichte mit lokalen Zutaten und bewahrt dabei alte Techniken, um indigene Gemeinschaften zu unterstützen. Sie wird am 22. November im Rahmen einer virtuellen Preisverleihung geehrt, bei der die Liste der 50 besten Restaurants Lateinamerikas bekannt gegeben wird.

Das Restaurant Pakuri, das Sofia Pfannl mit ihrem Mann, dem Peruaner Miguel Burga, führt, wurde im November 2019 in eine Liste der Top 50 Restaurants mit dem Slogan “neue Entdeckungsorte“ aufgenommen. Das gastronomische Angebot wurde katalogisiert und zusammen mit mehr als 1600 Profilen von Standorten in 75 Ländern anerkannt, wodurch man eine Position als gastronomischer Ort in Paraguay sowie als Touristenziel erreichte.

Pakuri wurde im Februar 2017 mit der Absicht gegründet, eine zeitgemäße Version der paraguayischen Küche mit einheimischen Produkten je nach saisonaler Verfügbarkeit anzubieten und Kreativität sowie Tradition durch den Einsatz moderner Techniken zu verbinden, um die historischen Wurzeln der Paraguayer nicht zu vergessen. Frühere Generationen mit der aktuellen zu verknüpfen, damit sie einheimische Produkte kennen und lieben können, steht weiterhin als Dogma des Restaurants ganz oben auf der Liste.

Wochenblatt / El Omnivorio

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